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Rave on Snow 2004

15 Dez

Nach 15-stündiger Busfahrt mit dem Stolle-Partybus von Dortmund aus, erreichten wir mit Zwischenstopps in Kassel, Würzburg und München Freitag Mittag Saalbach. An diesem Wochenende – 10. bis 12. Dezember – erstrahlte Saalbach-Hinterglemm in Österreich wieder in seinem alljährlichen Raverglanz, denn die Partysanen luden zum 13. Rave on Snow ein.

Mit einem Warsteiner in der Hand stimmten wir uns abends auf dem Dorfplatz bei Technasia, Tom Novy & Thomilla, Ferry Corsten uvm. auf das anstehende Partywochenende ein. Das sunshine-live Baby leuchtete über den tanzenden Köpfen der Partypeople. Playstation 2 gab den Leuten die Möglichkeit, das neue Game DJ Decks & FX anzutesten. Später ging es dann mit einem Hammer Line-up in den 9 Clubs & Areas weiter.

Samstag stand das Rave on Snow Highlight an, rauf auf den Schattberg, Sonne tanken und im Schnee tanzen war angesagt. Björn Wilke, Karotte und Domenic D ´Agnelli sorgten für den passenden Sound, die Stimmung war sehr ausgelassen. Nachmittags ging es wieder zurück ins Tal und auf dem Dorfplatz weiter. Auf der Playstation 2 Stage spielten u.a. Melih Ask, Luke Slater und Tomcraft. Für uns ging es dann zum Abendessen rauf auf die Hütte und nach einem zünftigen Mahl mit dem Schlitten zurück ins Tal.

Mit dem beruhigenden Gefühl, etwas Wintersport betrieben zu haben, starteten wir in den Clubs durch. In der von Motorola Biosphere & PV Records präsentierten Garage im Deck 7 gab es dann den puren Technosound, mit dabei Monika Kruse, Pascal Feos und Gayle San. Nachdem wir Raveliner uns richtig ausgeschranzt hatten, ging es in der gut gefüllten Arena sehr housig zur Sache.

Tom Novy, George Morel und JCA legten eine heiße Platte nacheinander auf. Während draußen die Kälte klirrte, tropfte hier der Schweiß von der Decke. Viel zu schnell wurde es Morgen und das Party-Marathon-Wochenende neigte sich dem Ende zu. Rave on Snow war ein Erlebnis, das wir trotz wenig Schnee dieses Jahr nicht missen möchten.

(Veröffentlicht im Raveline-Magazin)

DJ Meeting 2004

6 Mai

Am 4. Mai war das alljährliche Treffen und Zusammenkommen aller „wichtigen“ Leute aus der Danceszene, Newcomer und Sternchen in der Turbinenhalle in Oberhausen. Vor ein paar Tagen war die Mayday und die meisten hatten so heftig in den Mai gefeiert, dass die kurze Zeit dazwischen nicht zur Erholung reichte, viele hatten zusätzlich noch eine weite Anreise oder/und vorher noch gearbeitet.

Um 18 Uhr ging es für alle, die zur Messe Zutritt bekamen (DJs, Veranstalter, Presse), los. Spekulatives kann ich leider nicht berichten, es lief ab, wie die Jahre zuvor auch: Mehr oder weniger interessante Stände informierten über DJ-Equipment, die neuesten Veröffentlichungen, usw.

Klar gab es auch wie jedes Jahr den legendären Voodoo- und Serano-Stand und wenn man Glück hatte, auch das ein oder andere Getränk. Um 22 Uhr wurden dann die Pforten für die offizielle Party geöffnet. Ich habe den Black-Club gemieden und lieber Spaß in der Housearea bei den Disco-Boys oder in der Mainhalle bei Moguai und Tomcraft gehabt.

Für die ganz Harten ging es noch weiter in dem direkt gegenüberliegenden Saintclub zur Afterhour.

(Veröffentlicht im Partysan-Magazin)

Mayday 2004 Team X-Treme

2 Mai
Am Freitag, 30.04., ab 18 Uhr, hatte sich das Team X-treme, also die gesamte Techno-House-Electro-Trance-Nation der Republik und deren Anhänger, zum traditionellen Mayday-Tanz in den Mai in den Dortmunder Westfalenhallen versammelt. 16.000 laut Polizeiangaben, von uns geschätzte 20.000 Raver ,nahmen an dem größten Techno-Indoor-Spektakel der Welt teil. Mit dabei ein hochkarätiges Line-up von DJs und Live-Acts rund um die elektronische Musik aus der ganzen Welt.
Auf dem Mainfloor beeindruckte vor allem wie jedes Jahr die maydayspezifische Technik des Sound – und Lichtsystems, einzigartig! Von der House-Karotte angefangen, über den extra aus Tokyo eingeflogenen Takkyu Ishino, bis hin zu Paul van Dyk, hier konnte pausenlos gefeiert werden.
Eine Stunde nach Mitternacht traten um 1 Uhr die Members of Mayday auf die Bühne, da hieß es nur: Hände hoch und die Mayday-Hymen genießen, 20 Minuten Gänsehautfeeling pur. Im Showroom One beeindruckte Tillmann Uhrmacher mit einem gekonnten Mix aus alten und neuen Hits, gefolgt vom One & Only Tom Novy und u.a. dem Global-Player Timo Maas.
Im zweiten Floor ging es weniger populär, dafür aber mit viel Electro über die Bühne, mit Gunjah, Superpitcher und zur späteren Stunde auch Hardy Hard. Northern Lite rockten im wahrsten Sinne des Wortes mit ihrem Live-Set, hier wurde nicht geraved, sondern die langen Mähnen geschüttelt, Mayday mal anders.
Alle Berlin-Fans waren ab diesem Zeitpunkt in der Area one: erst Lexy & K-Paul und dann WestBam, Techno-Electro vom Feinsten. Gefolgt vom furchteinflößenden Zombie Nation, der eine Live-Performance für starke Nerven bot. Dieses Spektakel war auch gut aus sicherer Entfernung von der Tribüne aus zu beobachten, mit Blick auf die ca. 8000 feiernden People.
Bei Chris Liebing platzte fast der Mainfloor, hier wurde einer der Höhepunkte der Maydaynacht erreicht. Nachdem Taucher auf dem ersten Floor die Menge mit allen möglichen Mitteln in Trance versetzt hatte, erregten die Disco Boys im Jogginganzug discolikes Aufsehen, endlich mal wieder mit der Hüfte zu wackeln.
Moguai feierte mit allen dazugehörigen Freaks und auf dem Mainfloor gab sich die Menge zu den Klängen von Tomcraft und danach Mark Spoon wild hin. Mark Spoon, der aufgrund eines Vorfalls sein DJ-Pult eher verließ, gab direkt an den Argentinier Dero weiter.

(Veröffentlicht im Partysan-Magazin)

Rave On Snow 2003

17 Dez
Auf nach Österreich zum 10-jährigen Rave-on-Snow-Jubiläum! Los ging es schon am Donnerstagabend mit dem Stolle-Bus ab Düsseldorf. Nach ein paar Anlaufschwierigkeiten (Batterie leer) startete der Partybus durch die Nacht mit zwei Stopps in Köln und Frankfurt zum Winterevent des Jahres. Wie gewohnt mit lauten Technobeats und extrem krassen Sprüchen versorgte Stolle die Raver. Nach über 14 Stunden landete der voll besetzte Extrembus in Saalbach. Mit Memberpässen ausgestattet, die Zugang zu allen Techno-Locations ermöglichten, war erst mal Relaxen in den Hotels und Pensionen angesagt.

Die Enttäuschung, dass kein Schnee lag, war nicht so groß, denn die Vorfreude auf dass, was einen erwartete, war größer. Am Abend trafen sich alle Rave-On-Snow-Sympartysanen auf dem Dorfplatz und wurden von fetten Beats und einer Matrix-Lasershow empfangen. So startete das Feierwochenende mit Sets von u.a. Hooligan, Tomcraft und Chris Liebing Open Air.
Vom Tanzen aufgewärmt und in Feierlaune, ging es dann weiter in die sechs verschiedenen Locations. Jeder traf hier auf seine speziellen Favourites in Form von elektronischer Musik. „Schranz“ oder auch einfach nur Techno gab es vom Allerfeinsten im Deck 7, einer Tiefgarage. Freitag nacht war hier der Stammheimfloor und u.a. ließen Pascal Feos und Chris Liebing die Menge vergessen, dass es Winter war, es ging so ab, dass der Schweiß lief.
Electro-Köstlichkeiten gab es bei den „Fumakillas“ in der Arena, einfach die Treppen runter und Clubstimmung genießen war hier die Devise, mit u.a. Funk D´Void, Autotune live und Woody. Nach extrem kurzen Schlaf konnte es keiner mehr abwarten, endlich oben auf dem Schattberg zu sein und dieses besondere Rave-On-Snow Feeling zu genießen.
Dick eingemummt und mit Sonnenbrille stürzte man sich, oben mit der Seilbahn angekommen, ins Vergnügen. Lexy und Domenic D ´Agnelli waren die DJs on air, hier ließen sich alle von dem Sound mitreißen. Nach ein paar Glühweinen, Smirnoff Ice oder bei Einigen sogar Champagner, war die Stimmung so aufgeheizt, dass ein paar Partypeople sich die Klamotten vom Leibe gerissen haben.
Zu Lachen gab es auf jeden Fall genug, outfit- und kostümmäßig wurde einiges geboten. Direkt weiter ging es dann schon am späten Nachmittag auf dem Dorfplatz. Der jetzt DJ, aber immer noch Frauenschwarm Howard Donald war u.a. am Start, später wurde es dann wieder härter, u.a. mit Sets von Sebbo und Toni Rios. Der Höhepunkt des Abend was das gigantische Feuerwerk zum 10-jährigen Rave-On-Snow-Geburtstag.
Für Samstagnacht hatte ich mir – wie die Meisten – vorgenommen, alle Locations zu erkunden und nichts auszulassen. Noch dazugekommen war in diesem Jahr der Club Classix, hier rockte es extrem um 2 Uhr, Märtini Brös brachten mit ihrer Liveperformance viele um den Verstand. Weiter ging es durch die Berger`s Galerie, das Castello und Kings. Im Bad Alpin Club, dem Kufa Floor für diesen Abend, gab es fast keinen Einlass mehr, der platzte aus allen Nähten.
Weiter ging es in den nahegelegenen Coccon Club Floor im Deck 7 zu Frank Lorber und Toni Rios. Dem Morgen entgegen blieb ich, wie viele andere in der Arena hängen, hier ging es länger als ich bleiben konnte.
Schweren Herzens ging es hoch ins Zimmer, Köfferchen packen und ab nach Deutschland. Ich hatte sie erlebt, die geilste Party jenseits der 2000 Meter und freue mich schon auf 2004, wenn es dann am zweiten Dezemberwochenende wieder heißt: „der Berg ruft!“.
(Veröffentlicht im Partysan-Magazin)