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In der Time-Warp-Zeitschleife

4 Apr

IMG_7985„It´s all about guuude Laune, Leute“. Zehn Jahre ist es her, dass Techno-Vater Sven Väth mit dieser Performance für Furore gesorgt hatte. Genau in dieser Stimmung befinde ich mich, als ich Samstagfrüh, am 02. April 2016, nach vier Jahren Time-Warp-Abstinenz, im Zug nach Mannheim sitze. Nach einer Mütze Vorschlafen im Hotel, was bekanntlich nie funktioniert, mache ich einen Abstecher zum Wasserturm, dem Eiffelturm von Mannheim.

Im großzügig bepflanzten Park drumherum riecht es nach Frühling. Ausgerechnet hier und im Gegensatz zu vielen anderen deutschen Städten heute, hat sich die Sonne hinter den Wolken versteckt. Schade und untypisch für die Rhein-Neckar-Region. Gegen Abend ist dann das euphorische Kribbeln vor so einem Großevent in der City zu spüren:

Junge Menschen aus ganz Europa sind angereist, mit viel „guuuder Laune“ im Gepäck. Zur Time Warp wurde ein Sonderfahrplan eingerichtet, direkt vom Hauptbahnhof bis zur Maimarkthalle. 20 Minuten Fahrzeit ziehen sich dann schon mal, aber für einen Minikurs Italienisch reicht es. Spätestens seitdem die Time Warp 2011 einen Abstecher nach Mailand gemacht hat, sind viele Italiener auf den Geschmack gekommen.

IMG_7959Der Einlass gleicht einer Kontrolle am Flughafen: In einer Endlosschleife auf Deutsch und Englisch werden die Leute aufgefordert, ihre Taschen zu öffnen. Ein riesiges Aufgebot an Polizei und Sicherheitspersonal erwartet die Gäste. Einerseits gut, denn es dient zu unserer aller Sicherheit, andererseits traurig, dass so etwas überhaupt nötig ist. Alle, die Party machen wollen, sollten herzlich willkommen sein und alle anderen bitte zu Hause bleiben!

Ansonsten ist eigentlich alles so geblieben, wie früher: Sechs Floors, das Chill-out-,  Restaurantzelt, die Lockerboxen für die Garderobe… Erfreulicherweise gibt es mehr Toiletten denn je.

Schon Wochen vorher meldete Cosmopop ein Ausverkauf ihrer Veranstaltung und das, obwohl das Line-Up verhältnismäßig spät veröffentlicht wurde. Tja, wer die Time Warp kennt, weiß halt, welche Posse sich dahinter verbirgt und mit welchen Acts man auf jeden Fall rechnen kann!

IMG_7979Noch vor Mitternacht überrascht die russische DJane mit dem bekannten Nachnamen (nein, nicht die Tochter von Lenny) Nina Kravitz  die Leute auf Floor 1. Für einige ist es das Set des Abends! Gefolgt von Drumcode-Aushängeschild Adam Beyer aus Schweden.

Zeit für einen Soundwechsel – Auf geht´s zum Falschen Hasen auf den sechsten Floor. Mit noch reichlich Platz zum Tanzen – hier ist es so richtig angenehm, sich auf eine lange Nacht einzustimmen.

Für alle zuhause Gebliebenen überträgt auch in diesem Jahr sunshine–live zwölf Stunden ausgewählte Sets. Der elektronische Radiosender mit den heimischen Wurzeln feiert wieder in einer eigenen Lounge mit Geschäftspartnern, Freunden und Mitarbeitern und tut gleichzeitig etwas Gutes, denn alle Einnahmen werden regional gespendet. Dort vergnügt sich auch Bachelor-Kandidatin Leonie Rosella. Eines muss man ihr lassen, einen guten Geschmack scheint die Heidelbergerin zu haben…, aber nur was die Musik angeht!

Leider gibt es einen unerfreulichen Zwischenfall: Zur Prime-Time hat irgendein Vollidiot ein Spray versprüht, das sich in Windeseile verteilt. Glücklicherweise reagiert die Crew vor Ort schnell und öffnet alle Türen auf Floor 1. Da sieht man mal wieder, dass es unter tausenden friedlichen Menschen nur einen geben muss, der anders tickt. Das Warum werden wir nie verstehen…

Nach Dubfire heißt es dann „Feuer frei“ für Sven Väth. Wer jetzt zu den ersten beiden Floors will, hat schlichtweg Pech. Das ist der Zeitpunkt, wo deutlich wird, dass die Time Warp ausverkauft ist. An der geregelten Ein- und Auslass-Schleuse kommt niemand mehr rein.

Kurzer Rückblick in der Zeitschleife: Die Time Warp gibt´s seit 1994 und startete damals in der Nachbarstadt Ludwigshafen und danach in wechselnden Städten. Ab 2000 dann jährlich in Mannheim, mit einem Herbstabstecher 2003 zur Expo in Hannover. Für viele Feierwütige bedeutet die Deutsche Time Warp der Start in die Festivalsaison. Auch für mich seit 2001.

„It´s about love, it´s about peace and it´s about crazyness”, vor zehn Jahren und heute: Lichtgestalt Sven Väth auf der Bühne, eingekreist von seinen Jüngern auf dem Floor und seinen Anhängern vor der Bühne. Dieses Bild übersteht schon Jahrzehnte und gehört zur Time Warp, wie der Wasserturm nach Mannheim.

Wer den Väth-Kult nicht huldigen kann oder will, feiert zeitgleich bei Pan-Pot, Ricardo Villalobos, Luciano, Loco Dice, Dixon, Tale of us, Jamie Jones, Karotte oder Alle Farben.

IMG_7990Wir entscheiden uns ab 4 Uhr für die Berliner Jungs Niconé & Sascha Braemer, gefolgt von Kölsch. Ausgelassen geht es bei Carl Cox b2b Joseph Capriati in den Morgen hinein.

Wer im Vorfeld ein Frühticket ergatterte, feierte wahrscheinlich frisch und ausgeschlafen bei Chris Liebing, Len Faki, Solomun, Marco Carola, Laurent Garnier oder bis in den Mittag bei Richie Hawtin.

Da bin ich doch lieber Nachtmensch.

Sonnenfrau

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Melt! 2015|Verschmelzung von Sonne und Mond

21 Jul

Was hat das mit dem X auf sich? Dieser Frage wollte Nacht | Hell auf den Grund gehen und folgte der Einladung von MiXery zum diesjährigen Melt! vom 17. – 20.07.2015 in Gräfenhainichen, eineinhalb Stunden von Berlin entfernt. Schon oft hatten wir von diesem besonderen Festival gehört, bei dem das Line-Up auf dem ersten Blick so gar nicht zusammenpasst und das selbst von Frauenmagazinen als „deutsches Coachella“ gehypt wird. Sollte das das Geheimnis sein, dass Kylie Minoque als diesjährige Headlinerin angekündigt wird, selbst ein Sven Väth 2015 das erste Mal in der „Stadt aus Stahl“ spielt, stylische Mädels aus ganz Europa mit echten Blumenkränzen rumschwirren und eine Leichtigkeit in der Luft liegt, die ich bis dato auf keinem Festival erlebt habe?!

Wir starteten unserem ersten Melt!-Trip am Freitag in Wittenberg, dort hatte MiXery Fun Travel in Zusammenarbeit mit Cool-Tours u.a. das Luther Hotel im Angebot. Von dort aus gab es einen regelmäßigen Busshuttle (45 Minuten) nach Ferropolis. Die zweite bequeme Variante war es, sich im MiXery Camp einzubuchen und sich über Dinge, wie den Aufbau des Zeltes keinen Kopf mehr machen zu müssen und den Alltag an der campeigenen Rezeption abzugeben. Fast wie im „All-inklusive-Urlaub“, hier konnte der MiXery-Camper die verschiedenen Geschmacksrichtungen testen, denn neben den bekannten Bier-Mixen gibt es seit ein paar Wochen auch Beer-Cocktails, wie Sex on the Beach, immer mit dem X.

Die Partyhungrigen reisten schon eher mit dem MiXery-Melt-Train an und hatten Party und ein eigenes Abteil zum Zurückziehen zugleich.

Bei noch 30 Grad im Schatten folgte für uns am frühen Abend ein etwas längerer Fußmarsch, der sich am Rande des Gremminer Sees hinzog. Vorbei an vegetarischen Ständen, sich selbst kompostierbaren Toiletten und dem Warsteiner-Backstage-Floor am Campingplatz, vor dem die Meute sich bereits seit der Pre-Party am Donnerstag fröhlich am Dancefloor und unter der Erfrischungsdusche einstimmte.

Nach Betreten der Pforten war es notwendig, sein Bändchen mit Geld aufzuladen, denn der Veranstalter hatte dieses Jahr das bargeldlose Bezahlen eingeführt. Nachdem man sich diese Basis geschaffen hatte, ging die Leichtigkeit des Seins los.

Wir hatten uns ganz klar die elektronischen Acts vorgenommen, ließen uns aber treiben und inspirieren, von Künstlern, die wir vorher noch nie gehört hatten. Nachdem wir uns einen groben Überblick über das Gelände und den sieben Floors verschafft haben, hatte sich die Sonne gerade verabschiedet und der Mond leuchtete voller Vorfreude.

Es ging los bei Claptone (live) auf der Gemini Stage, der direkt nach Tiefschwarz feat. Khan spielte. Der Mann mit der goldenen Maske ließ diese großzügig verteilen, so dass möglichst viele ein Teil seiner Anonymität annehmen konnten. Wir feierten mit vielen Claptones ausgelassen vor der Bühne.

Nach der geballten, deepen Ladung ging es unter freiem Himmel weiter und wir liefen 90er-Trash auf dem Disco-Floor in die Arme. Das war eine witzige Abwechslung, aber bitte nur ganz kurz!

Das altbekannte Grinsen von Chris Liebing strahlte über den Big Wheel Floor, der nachmittags noch von Markus Kavka eröffnet wurde. Endlich technoide Klänge, für drei Uhr nachts genau das Richtige für uns bis in die frühen Morgenstunden.

Im Hotel-Bus-Shuttle am Samstag auf dem Weg zum Melt! machten wir Bekanntschaft mit einer Truppe, die einen Stab gebastelt hatten, auf der oben drauf eine Feiereule thronte. Eine süße Idee und ein Teil der Ausgelassenheit dieses Wochenendes.

Der Abend stand ganz klar im Fokus von Kylie Minogue. Bis zu ihrem Auftritt, war sie Gesprächsmittelpunkt und jeder wollte wenigstens einen kurzen Blick auf die australische Sängerin erhaschen. Die Massen drängten sich schon früh vor der überdimensionalen Hauptbühne, dort wo Sonne und Mond verschmelzen.

In Front of Stage hatte die Karlsberg Brauerei Geschäftspartner in ihre MiXery Skylounge eingeladen, diese war leider nur für maximal 35 Personen zugelassen. Bei allen, die einen Platz ergattert hatten, war die Freude groß. Kylies Worte „Read my body language“ waren ansteckend und so ließen ein paar Jungs und Jungs, aber auch Mädels, ihre Hüfte hier oben mitkreisen. Kylie im roten Bühnenoutfit und die heißen Tänzerinnen ergänzten ihre sexy Show. Es folgte ein Hit auf den nächsten, bis Kylie Minogue für ihre deutschen Fans „99 Luftballons“ von Nena anstimmte, eine charmante Idee!

Als Kontrastprogramm dazu gaben wir uns den Big Wheel Floor, auf dem Urgestein Sven Väth ablieferte und selbst staunte, gab es doch auch mal etwas Neues für ihn. Im Anschluss lernten wir den Sound von Ryan Elliott kennen und machten einfach weiter.

Es war hell und die Sonne knallte, als wir auf dem Sleepless-Floor landeten. Frei nach dem Motto „I can´t get no sleep“ folgten wir den Klängen von Pete Tong, der uns auf eine musikalische Reise von Berlin nach Ibiza mitnahm. Unser Favorit-Set.

Sonnenfrau

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Videos:

Claptone: https://youtu.be/ueztgr8dPgc

Kylie Minogue: https://youtu.be/m2hrIdj2Vk8

 

 

 

Dortmunder PollerWiesen mit Techno-Papa Sven Väth

25 Mai

Eine einzigartige Aura umgibt Sven Väth, als er um 18 Uhr hinter die frisch geputzen Turntables auf der Mainstage tritt. Junge Leute, die das erste Mal ein Set vom Techno-Papa miterleben wollen und Szenekenner, die Sven seit über 20 Jahren begleiten, haben sich gleichermaßen auf den Dortmunder PollerWiesen versammelt. Ein Junge hält ein selbstgeschriebenes Schild hoch: „Endlich normale Leute“, und hat damit des Pudels Kern getroffen: Dort angekommen zu sein, wo wir alle gerne viel öfters wären. Aber so bleibt es etwas Besonderes!

Seit 22 Jahren gibt es bereits die PollerWiesen. Vor vier Jahren haben sich die Kölner Veranstalter Oliver Hoffmann und Patrick Peiki dazu entschlossen, eine Dortmund-Edition auf die Beine zu stellen und sich dafür eine der schönsten Locations ausgesucht: Den Revierpark Wischlingen. Am Pfingstsonntag, 24.05.2015, war es dann wieder soweit: Der Andrang war groß, denn die vier Bühnen mit ihren verschiedenen Athmosphären versprachen große Freude und viel Tanz. Mit knapp 10.000 Besuchern wurde gerechnet.

Das DJ-Duo JUNGE JUNGE eröffnete um 12 Uhr die Hauptbühne am Hochseilgarten und versprühte direkt einen treibenenden Sound. Mit ihrem Hit „Beautiful Girl“ (Universal Music) beendeten die Newcomer ihr Set und übergaben an MIND AGAINST.

Für uns war es an der Zeit für einen Rundgang durch den weitläufigen Park. Vorbei an Food- und Promotionständen, mit allem was das Herz auf so einem Festival begehrt, ging es zur Hilltop-Stage. Auf der von Kittball gehosteten Bühne trafen wir auf die Dortmunder Fraktion: Ante Perry hatte bereits gespielt, Juliet Sikora freute sich auf das B2B mit P.A.C.O. um 16 Uhr. Jetzt gerade waren zwei Live-Sets angesagt, erst PAJI, gefolgt von EINMUSIK. Im Laufe des Tages haben Dirty Doering aus Berlin, ADANA TWINS aus Hamburg und der Leipziger Lexer ihren Teil zum blumigen Sound beigetragen.

Die holländische VOLTT-Stage lag wieder direkt am See. Für viele Besucher von außerhalb, die durch den Ost-Eingang auf´s Gelände kamen, die erste Anlaufstation. Hier konnte man richtig abgehen oder sich auf dem Steg des Sees ausruhen, jeder nach seiner Façon. Der Hinweis „Bitte achtet auf die Natur“ war angebracht, wurde aber auch so im Sinne aller beachtet. Interessierte Fußgänger beobachteten von der gegenüberliegenden Seite das Spektakel, ein nicht alltäglicher Anblick so eine ravende Meute! Mit Len Faki rechnete man um 20 Uhr.

Die versteckte Hidden-Stage entdeckten wir dann auch noch, Headliner hier war Nico Pusch (WePLAY / MFM-Booking), der in der untergehenden Sonne spielen sollte.

Sonne?! Ja, genau wie im letzten Jahr schlug das Wetter drastisch um und nahm einen positiven Verlauf. Morgens stand man noch vor dem Kleiderschrank und überlegte, welche Jacke man mitnehmen sollte, war diese im weiteren Verlauf völlig überflüssig: Bei angenehmen 22 Grad und super Sonnenschein.

Wenn es an diesem Tag Regen gab, dann nur aus roten Papierschnipseln auf der Mainstage. Konzentriert minimal und technoid spielte dort gerade der Alte Ego-Rocker Roman Flügel, für uns das musikalische Highlight!

Mit Wasserschläuchen wurden die hitzigen Gemüter abgekühlt, denn alle warteten auf das Drei-Stunden-Set von Sven Väth. Freaks, Friends und Macher aus der Szene drängelten sich auf die Bühne, um ganz nah dabei zu sein. Das PollerWiesen-Team bestach durch den Mix aus harter Arbeit und Spaß an der Sache, auch mal mitzufeiern war erlaubt. Verbissene Gesichter suchte man vergebens.

Eine Drohne wurde eingesetzt, um diese speziellen Momente aus der Luft im Bild festzuhalten.

Es war eine Freude, Sven zu beobachten, wieviel Freude es ihm machte, feinsäuberlich die Platten zu sortieren und die Vinyls hochzuhalten. Ein bisschen Wehmut steckte auch darin, erinnerte es doch an gute, alte Zeiten. Cocoon-Häuptling Väth gab sich klar und in sich ruhend. Es scheint, als ob er nun mit seinen 50 Jahren mehr denn je mit sich im Reinen ist. Für ihn hätte es stundenlang so weitergehen können, der Mann hat wie eh und je ein unglaubliches Durchhaltevermögen!

Um 21 Uhr war die Zeit für Marek Hemmann gekommen. Eine knappe Stunde hatte der Berliner noch für sein Live-Set. Man soll ja bekanntlich aufhören, wenn´s am Schönsten ist, aber wenn es so schön ist, fällt der Abschied schon schwer.

Da half nur noch, auf die offizielle Afterhour im Dortmunder Mad-Club zu verweisen. Für die Hartgesottenen sicherlich ein Thema.

Sonnenfrau

Bildergalerie:

By Nacht |Hell: https://www.flickr.com/photos/97588792@N03/sets/72157653023037050

By Port01 Dortmund: http://www.port01.com/partyfotos/Dortmund/24.05.PollerWiesen_Festival_2015_Dortmund_Revierpark_Wischlingen_Seite3-10-58762-243.htm

 

 

 

 

 

Ibiza 2008 – Die Insel des Lichts

1 Aug

OLYMPUS DIGITAL CAMERAIbiza, die Insel des Lichts und Partyhochburg Nr. 1, erstrahlte auch dieses Jahr wieder in ihrem speziellen Glanz. Die Tatsache, dass der Meeresgrund als Weltkulturerbe anerkannt wurde, dafür aber die Autobahn immer weiter ausgebaut wird, zeigt die Gegensätze. Die Vielfältigkeit wird deutlich durch das Überangebot der Parties einerseits, und die vielen, einsamen Strände und Buchten anderseits.

Doch Eins bleibt einzigartig: Auf Ibiza dominiert, neben der heißen Sonne und dem blauen Wasser, die Liebe zur elektronischen Musik. Dieser Spirit ist weltweit bekannt.

Die erste Partynacht verbrachten wir am 03.07. im berühmten und glamourösen Pacha. Donnerstags laden der Franzose David Guetta und seine Liebste Cathy Guetta mit sexy und provokanter Musik in den In-Club. Das Motto „F*** Me I´M Famous“ wurde insbesondere im VIP-Bereich wörtlich genommen. Der Global Player startete sein Set mit seinem Nr. 1 Hit „Just A Little More Love“. Die Pacha typischen Tänzer/innen verstanden es, sich lasziv zu bewegen. Um 3 Uhr nachts platzte selbst der Outdoorbereich aus allen Nähten.

Weiter ging es am Samstag, 05.07., ins El Divino im Hafen. Nach einem Abstecher ins Keeper, in dieser Bar sollte man unbedingt vorher gewesen sein, wurden wir an der Tür von einem Transvestiten zur Hed-Kandi-Party begrüßt. Allerdings befanden sich fast ausschließlich Engländer im El Divino, die zu der lockeren Housemusik tanzten. Als wir frische Luft auf der Terrasse schnappten, beobachteten wir die Galionsfiguren des Abends, die Stewardessen, die durch die Location stolzierten.

Immer wieder montags ist deutsche Cocoon-Zeit und so fuhren wir am 07.07. ins Amnesia, gelegen auf der Straße zwischen Eivissa und San Antonio. Galaktische Projektionen nahmen uns gleich von Anfang an gefangen. Richie Hawtin, einer der Disco-Invaders, spielte das internationale Publikum mit minimaler Ping-Pong-Musik warm. Sven Väth bereitete sich zwischenzeitlich im Kreise seiner Lieben auf seinen Gig vor. Nebenan unterhielt Ricardo Villalobos tausende Menschen völlig losgelöst mit seiner Musik. Die heliumgefüllten Luftballons, die zum Kauf angeboten wurden, trugen sicherlich zur ausgelassenen Stimmung bei.

(Veröffentlicht im Raveline-Magazin)

Ibiza – Wochenplan

20 Jul

SMAG Ibiza

(Veröffentlicht im SMAG-Magazin)

Mayday New Euphoria 2007

2 Mai

Auch dieses Jahr schallten pünktlich zum Tanz in den Mai, die „Mayday. Mayday“-Rufe bei Members Of Mayday aus den Westfalenhallen. Dieses Jahr allerdings in Ophut einer neuen Besetzung: I-Motion, die Veranstalter von Ruhr In Love & Nature One nahmen das Zepter in die Hand und lockten rund 20.000 Gäste und viele Raver nach Dortmund.

„Alles neu macht der Mai“, so hätte auch das Motto des Konzeptes sein können, denn die Flooraufteilung war komplett anders als die Jahre zuvor. 70 DJs und Live-Acts sorgten 15 Stunden lang für feinsten elektronischen Sound für Jedermann.

Ob Sven Väth oder Speedy J Live im „Empire“, Alexander Kowalski Live , WestBam oder Armin Van Buuren in der großen Mainarea „Arena“ oder The Disco Boys im groovigen „Casino“, die grobe Musikrichtung war vorgegeben, da durfte jeder selbst entscheiden, wo er feiert.

Auch gaben Lokal-Heroes wie Ante Perry ihre Sets zum Besten, die dieses Jahr allerdings länger waren als früher. Allgemeiner Treffpunkt war das Plaza, mit Acid Wars Floor, Hardcore Gladiators und Housekeeper. Um 9 Uhr morgens war dann der Mayday-Zauber vorbei und der 1. Mai gekommen.

(Veröffentlicht im SMAG-Magazin)

TDK Time Warp 2007

1 Apr

Der Startschuss der Großevents 2007 fiel in der Maimarkthalle in Mannheim. Auf 5 Floors reihten sich internationale DJs und Live-Acts vom frühen Samstagabend bis in die Mittagsstunden am Sonntag zu einem grandiosen Line-up. Partypeole aus ganz Deutschland und den anliegenden Nachbarländern, wie Holland, Belgien und Frankreich gaben dem Event ein Multikulti-Flair.

Wie jedes Jahr fieberten Hunderte dem Set von Sven Väth entgegen, vorher wurde der frisch aus Miami zurückgekehrte Hell von den Massen und der Time Warp selbst gefeiert. Nebenan verstand ein gutgelaunter Chris Liebing mit den Massen umzugehen. sunshine live lud Geschäftspartner und Freunde in eine gemütliche Lounge.

Das Live-Set von Lexy & K-Paul riss mit und wo man auch hinging wurde ausgelassen gefeiert. Immer wieder traf man auf alte Bekannte, die man länger nicht mehr gesehen hat. Gegen morgen traf man dann auf Kandidaten wie Felix Kröcher, der wie seine Fans noch lange nicht genug hatte.

Draußen war es längst wieder hell, als Karotte und Ricardo Villalobos ihre Höchstform erreichten. Vernünftig war es auf jeden Fall nach diesem Party-Marathon mit dem Bus zurückzufahren oder sich in ein Hotelbett zu legen.

(Veröffentlicht im SMAG-Magazin)

Nature One – Live Your Passion

21 Aug

RLReviewNO(Veröffentlicht im Raveline-Magazin)

Defmix im Pacha, Cocoon im Amnesia – Ibiza

21 Aug

RLIbiza(Veröffentlicht im Raveline-Magazin)

Ibiza 2006

5 Aug

Ibizazeit ist auch Sven-Väth-Zeit, denn egal wo man sich auf der Insel aufhält, irgendwann läuft einem der Sven über den Weg, sei es als überdimensionales Plakatmotiv am Kreisverkehr, oder in Ibiza-Stadt im Souvenirladen, dort gibt es Sven selbst auf Fächern. Persönlich ist es dann doch am Besten und so macht man sich montags auf ins Amnesia, denn dann ist Cocoon-Time, dieses Jahr wird das Motto „Wildlife“ weitergeführt.

Richtig gerockt wird allerdings erst so ab 2 Uhr und es machen sich nur wenige vorher auf den Weg, aber dann geht´s ab. Nachdem wir uns am Montag, den 24. Juli, den Weg durch den Eingangsbereich gebahnt hatten, ging es gleich rein in die Mainarea, dort sorgte schon Roman Flügel für eine brodelnde Atmosphäre, während im chilligeren Floor Luciano locker mit Ricardo Villalobos an seiner Seite die Hüfte schwingen ließ.

Der Clou waren dieses Jahr mit Lachgas gefüllte Ballons, die es zu kaufen gab, den Spaß machten einige mit. Nebenan übernahm Sven Väth dann die Ruder und die Menge war wie immer außer Rand und Band, Abkühlung gab es dann mit der Kaltluftkanone, während professionelle Tänzerinnen weiter einheizten.

Auf Ibiza braucht man viel Kondition, denn gefeiert wird mindestens bis in die frühen Morgenstunden, wie gesagt mindestens.

(Veröffentlicht im Raveline-Magazin)