Tag Archives: stolle

Rave on Snow 2007 – Deine Welt sind die Berge

17 Dez

Nach 16-stündiger Busfahrt, mit dem Stolle-Doppeldecker von NRW aus, erreichten wir Freitag Mittag, 14.12., endlich Saalbach-Hinterglemm in Österreich. Der Ausblick auf die wunderschöne Landschaft und die schneebedeckten Berge entschädigte die lange Anreise. Nach erholsamem Schlaf im kuscheligen Hotelbett ging es für den ersten Glühwein auf den verschneiten Dorfplatz, hier war die Party bereits im vollen Gang.

Von der Partysan Open Air Stage beglückten Sascha Appel & Der Breuer Zahlreiche mit einer Liveshow, Feuerwerk inklusive. Danach landeten wir in der Garage, wo Extrawelt mit einer riesigen Technik auffuhren, nebenan ließen es Raresh & Chris Tietjen krachen. Schließlich ließen wir die Nacht bei Baby Ford in der Arena ausklingen.

Bei Rave On Snow kommen die unterschiedlichen Interessen der Leute durch: Während die Letzten noch von der Party kamen, machten sich andere schon mit Snowboards auf den Weg zur Seilbahn. Samstag war allerdings für alle Pflicht, spätestens mittags oben auf dem Schattberg zu sein. Wann hatte man schon die Möglichkeit in 2.000 Metern Höhe im strahlenden Sonnenschein im Schnee abzufeiern?! Tobi Neumann und Domenic D´Agnelli genossen ihre Sets vor einer solchen Kulisse.

Als die letzte Partynacht anbrach, beschlossen wir möglichst frühzeitig in der Garage zu sein. Ein Ärgernis waren die Toiletten draußen in der Kälte mit riesigen Schlangen davor. Frank Sonic heizte drinnen für Chris Liebing vor, Chris schaffte es mal wieder, eine gigantische Stimmung zu erzeugen. Zeitgleich brachten Lexy & K-Paul die Lounge zum überkochen, der Schweiß tropfte nur so von der Decke. Als wir morgens um halb zehn abreisten, hatte das Kings immer noch auf. Nach dieser gigantischen Sause im Schnee machte sich die Weihnachtsvorfreude breit, die wir mit nach Deutschland nahmen.

(Veröffentlicht im Raveline-Magazin)

Rave-On-Snow 2006

20 Dez

Nach 13-stündiger Fahrt mit dem Stolle-Bus erreichten wir Freitagmittag das zwar nicht eingeschneite, dafür aber in der Sonne erstrahlende Örtchen Saalbach in Österreich. Die besinnliche Vorweihnachtsidylle trügte, denn dieses Wochenende feierten Tausende das gigantischen Line-Up. Los ging es abends mit einem Glühwein in der Hand auf dem Dorfplatz.

Danach ließen die DK-Pimps, rund um Kay Schlossmacher, im Kuhstall der Arena die Kühe fliegen, was für eine geile Partysause! Samstagmittag auf dem Schattberg hinterließ die kurze Nacht bei den Leuten zwar Spuren, Karotte ließ es sich aber nicht nehmen, bei Magda´s gefeiertem Sound im Schnee mitzugrooven. Später bei Domenic d´Agnelli´s Set sorgte Veranstalter Bob für einwandfreien Klang. Raveline-Fotograf Karl freute sich bei der Talabfahrt über seine Schnappschüsse.

Nach einer kurzen Verschnaufpause traf man sich im King´s (präsentiert vom Tribehouse), dort tanzten die Puppen bei Marc Peakay´s Set. Nachts in der Garage gab Chris Liebing – angefeuert von der Feierfraktion – Gas, als ob es kein Morgen geben würde.

(Veröffentlicht im SMAG-Magazin)

Rave on Snow 2004

15 Dez

Nach 15-stündiger Busfahrt mit dem Stolle-Partybus von Dortmund aus, erreichten wir mit Zwischenstopps in Kassel, Würzburg und München Freitag Mittag Saalbach. An diesem Wochenende – 10. bis 12. Dezember – erstrahlte Saalbach-Hinterglemm in Österreich wieder in seinem alljährlichen Raverglanz, denn die Partysanen luden zum 13. Rave on Snow ein.

Mit einem Warsteiner in der Hand stimmten wir uns abends auf dem Dorfplatz bei Technasia, Tom Novy & Thomilla, Ferry Corsten uvm. auf das anstehende Partywochenende ein. Das sunshine-live Baby leuchtete über den tanzenden Köpfen der Partypeople. Playstation 2 gab den Leuten die Möglichkeit, das neue Game DJ Decks & FX anzutesten. Später ging es dann mit einem Hammer Line-up in den 9 Clubs & Areas weiter.

Samstag stand das Rave on Snow Highlight an, rauf auf den Schattberg, Sonne tanken und im Schnee tanzen war angesagt. Björn Wilke, Karotte und Domenic D ´Agnelli sorgten für den passenden Sound, die Stimmung war sehr ausgelassen. Nachmittags ging es wieder zurück ins Tal und auf dem Dorfplatz weiter. Auf der Playstation 2 Stage spielten u.a. Melih Ask, Luke Slater und Tomcraft. Für uns ging es dann zum Abendessen rauf auf die Hütte und nach einem zünftigen Mahl mit dem Schlitten zurück ins Tal.

Mit dem beruhigenden Gefühl, etwas Wintersport betrieben zu haben, starteten wir in den Clubs durch. In der von Motorola Biosphere & PV Records präsentierten Garage im Deck 7 gab es dann den puren Technosound, mit dabei Monika Kruse, Pascal Feos und Gayle San. Nachdem wir Raveliner uns richtig ausgeschranzt hatten, ging es in der gut gefüllten Arena sehr housig zur Sache.

Tom Novy, George Morel und JCA legten eine heiße Platte nacheinander auf. Während draußen die Kälte klirrte, tropfte hier der Schweiß von der Decke. Viel zu schnell wurde es Morgen und das Party-Marathon-Wochenende neigte sich dem Ende zu. Rave on Snow war ein Erlebnis, das wir trotz wenig Schnee dieses Jahr nicht missen möchten.

(Veröffentlicht im Raveline-Magazin)

Rave On Snow 2003

17 Dez
Auf nach Österreich zum 10-jährigen Rave-on-Snow-Jubiläum! Los ging es schon am Donnerstagabend mit dem Stolle-Bus ab Düsseldorf. Nach ein paar Anlaufschwierigkeiten (Batterie leer) startete der Partybus durch die Nacht mit zwei Stopps in Köln und Frankfurt zum Winterevent des Jahres. Wie gewohnt mit lauten Technobeats und extrem krassen Sprüchen versorgte Stolle die Raver. Nach über 14 Stunden landete der voll besetzte Extrembus in Saalbach. Mit Memberpässen ausgestattet, die Zugang zu allen Techno-Locations ermöglichten, war erst mal Relaxen in den Hotels und Pensionen angesagt.

Die Enttäuschung, dass kein Schnee lag, war nicht so groß, denn die Vorfreude auf dass, was einen erwartete, war größer. Am Abend trafen sich alle Rave-On-Snow-Sympartysanen auf dem Dorfplatz und wurden von fetten Beats und einer Matrix-Lasershow empfangen. So startete das Feierwochenende mit Sets von u.a. Hooligan, Tomcraft und Chris Liebing Open Air.
Vom Tanzen aufgewärmt und in Feierlaune, ging es dann weiter in die sechs verschiedenen Locations. Jeder traf hier auf seine speziellen Favourites in Form von elektronischer Musik. „Schranz“ oder auch einfach nur Techno gab es vom Allerfeinsten im Deck 7, einer Tiefgarage. Freitag nacht war hier der Stammheimfloor und u.a. ließen Pascal Feos und Chris Liebing die Menge vergessen, dass es Winter war, es ging so ab, dass der Schweiß lief.
Electro-Köstlichkeiten gab es bei den „Fumakillas“ in der Arena, einfach die Treppen runter und Clubstimmung genießen war hier die Devise, mit u.a. Funk D´Void, Autotune live und Woody. Nach extrem kurzen Schlaf konnte es keiner mehr abwarten, endlich oben auf dem Schattberg zu sein und dieses besondere Rave-On-Snow Feeling zu genießen.
Dick eingemummt und mit Sonnenbrille stürzte man sich, oben mit der Seilbahn angekommen, ins Vergnügen. Lexy und Domenic D ´Agnelli waren die DJs on air, hier ließen sich alle von dem Sound mitreißen. Nach ein paar Glühweinen, Smirnoff Ice oder bei Einigen sogar Champagner, war die Stimmung so aufgeheizt, dass ein paar Partypeople sich die Klamotten vom Leibe gerissen haben.
Zu Lachen gab es auf jeden Fall genug, outfit- und kostümmäßig wurde einiges geboten. Direkt weiter ging es dann schon am späten Nachmittag auf dem Dorfplatz. Der jetzt DJ, aber immer noch Frauenschwarm Howard Donald war u.a. am Start, später wurde es dann wieder härter, u.a. mit Sets von Sebbo und Toni Rios. Der Höhepunkt des Abend was das gigantische Feuerwerk zum 10-jährigen Rave-On-Snow-Geburtstag.
Für Samstagnacht hatte ich mir – wie die Meisten – vorgenommen, alle Locations zu erkunden und nichts auszulassen. Noch dazugekommen war in diesem Jahr der Club Classix, hier rockte es extrem um 2 Uhr, Märtini Brös brachten mit ihrer Liveperformance viele um den Verstand. Weiter ging es durch die Berger`s Galerie, das Castello und Kings. Im Bad Alpin Club, dem Kufa Floor für diesen Abend, gab es fast keinen Einlass mehr, der platzte aus allen Nähten.
Weiter ging es in den nahegelegenen Coccon Club Floor im Deck 7 zu Frank Lorber und Toni Rios. Dem Morgen entgegen blieb ich, wie viele andere in der Arena hängen, hier ging es länger als ich bleiben konnte.
Schweren Herzens ging es hoch ins Zimmer, Köfferchen packen und ab nach Deutschland. Ich hatte sie erlebt, die geilste Party jenseits der 2000 Meter und freue mich schon auf 2004, wenn es dann am zweiten Dezemberwochenende wieder heißt: „der Berg ruft!“.
(Veröffentlicht im Partysan-Magazin)