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Neuerungen beim DOCKLANDS Festival 2017 – Thomas Pieper über die technoide Canal-Stage 

30 Mai

IMG_5740„Ehrliche elektronische Musik fernab von irgendwelchem Kirmespopsound“ präsentiert das DOCKLANDS Festival in Münster. Am Samstag, 17.06.2017 geht´s bereits um 12 Uhr open air los und abends in den zahlreichen Clubs weiter. Nacht | Hell hat vorab den langjährigen Macher der elektronischen Musikevents in Münster – Thomas Pieper – kontaktiert, der auch das DOCKLANDS veranstaltet und ihm die Neuerungen entlockt:

Hey Thomas, ich habe das Video gesehen, indem du den neuen zusätzlichen Floor tagsüber präsentierst. Sieht ja aus wie am Beach! Woraus ist die Idee dafür entstanden? Wonach habt ihr die Künstlerauswahl dort gerichtet?

Thomas Pieper: Die Idee schlummerte schon Jahre in uns, nur war die Umsetzung aufgrund der vorherigen Nutzung der Fläche nicht möglich. Nun, da feststeht, dass auf diesem Areal voraussichtlich ab 2018 der neue Coconut-Beach entsteht, haben wir die Chance ergriffen und uns das Gelände nur für das DOCKLANDS Festival vorab gesichert. Warum? Weil wir unseren Gästen schon tagsüber ein breiteres Spektrum elektronischer Musik präsentieren möchten. So werden auf der Canal-Stage eher technoidere Klänge zu hören sein. U.a. spielen dort Oliver Koletzki und Stephan Bodzin „live“.

Koletzki

Oliver Koletzki

Das DOCKLANDS (Day & Night) ist in den letzten Jahren immer mehr gewachsen. Welche Herausforderungen sind zu meistern und was liegt dir speziell am Herzen?

Thomas Pieper: Im Vergleich zu den Vorjahren erhöhen wir 2017 nochmals unsere Kapazität von bisher 12.500 auf jetzt 15.000. Für ein Festival, welches ausdrücklich ehrliche elektronische Musik fernab von irgendwelchem Kirmespopsound präsentiert, ist das eine achtbare Größe. Die größten Herausforderungen liegen in diesem Jahr sicherlich im Bereich der technischen/logistischen Umsetzungen, da wir ja nicht nur ein neues Areal, sondern auch zwei komplett neue Bühnen bekommen. Vor allem die Mainstage ist wirklich beeindruckend!

Im Endeffekt bietet ihr den Besuchern rund um die Uhr Programm mit 100 Künstlern und drei Open Air Stages. Abends geht es in zehn Clubs weiter. Mit dabei u.a. Fritz Kalkbrenner (live), Aka Aka feat. Thaelstroem, Andhim, Andreas Henneberg, Claptone, Dominik Eulberg, Sascha Braemer, Moonbootica, Speedy J, Âme (DJ), Magdalena, Junge Junge, Tim Engelhardt uvvm. Welchen Tipp gibst du den Leuten, diesen Partymarathon bestmöglich zu genießen?

Thomas Pieper: Vor allem nicht überpacen ;-). Ruhig mit einem Wasser in den Tag starten, nicht schon um 12 Uhr den Hardalk in sich reinkippen und ausreichend essen. Zudem haben wir durch das neue Areal am alten Stadthafen zwei schöne Chill-Out-Bereiche am Wasser, wo man zwischendurch wunderbar entspannen und Pausen einlegen kann. Das war in den letzten Jahren tagsüber nicht so möglich.

Jetzt mal unter uns: Auf welche Acts freust du dich persönlich besonders und wirst du selbst Zeit finden, den Sets zu lauschen?

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Stephan Bodzin

Thomas Pieper: Wie immer bin ich mitten im Geschehen und werde mir möglichst viele Künstler anschauen. Bei der Anzahl und Vielfalt an Acts fällt es mir schwer, jemanden Bestimmtes zu benennen. Ich freue mich natürlich immer auf Acts, die noch nie da waren. Das wäre in diesem Jahr z.B. Stephan Bodzin!

Wenn du an das letzte DOCKLANDS zurückdenkst, welcher Moment bereitet dir immer noch eine Gänsehaut?

Thomas Pieper: Als der von mir sehr geschätzte Solomun zum Abschluss „The Doors“ gespielt hat, das war schon fett!

Danke Thomas. Dir und deinem Team viel Erfolg und Sonnenschein. Wir freuen uns auf das DOCKLANDS 2017!

Thomas Pieper: Danke Dir, liebe Michelle!

Sonnenfrau

Rest-Tickets gibt es noch unter: https://docklands-festival.ticket.io/cw4q2ahk/?

Nacht-Helle Reviews der letzten Jahre inklusive Bildergalerien & Videos:

2016: https://nachthellde.wordpress.com/2016/05/31/papierschnipselregen-beim-docklands-festival-2016/

2015: https://nachthellde.wordpress.com/2015/06/14/docklands-tag-und-nacht/

2014: https://nachthellde.wordpress.com/2014/06/01/bunter-mix-beim-docklands-festival/

„Grün – im Monopark-Stil“ Interview mit Steven McIntyre zur 12. Abfahrt

22 Sep
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Steve Stix & Oliver Koletzki @ 10. Monopark, Fusion, Münster

Jetzt gerade sind es 10 Tage, 1 Stunde, 54 Minuten und 56 Sekunden bis am Sonntag, 02.10.2016 die 12-Jahres-Monopark-Geburtstagsparty im Fusion und Conny Kramer startet. Ein Datum, auf das sich nicht nur der Münsteraner Veranstalter Steven McIntyre wie Bolle freut. Auch die geladenen Berliner Acts, wie Oliver Koletzki und Format:B fiebern dem Gig am Tag vor der Deutschen Einheit entgegen. Der Stil vor Talent-Macher selbst ist Münster-Fan und wer Oliver bei seinen Sets auf vergangenen Monopark-Events erlebt hat, konnte beobachten, wie wohl er sich hinter den Decks im Fusion fühlt. Nacht | Hell wollte mehr erfahren und hat Steven aka Steve Stix ein paar Fragen zu seiner Electronic Club Culture gestellt, die er, zusammen mit den Residents Lars Nielsen, MGness, Khetama, Kai Lorenzen, Cutmaster Jay und Dennis Perlwitz, lebt.

Hallo Steven, altes Haus. Wir beide kennen uns bereits eine halbe Ewigkeit und mindestens genauso lange, hast du deine Wurzeln in der Münsteraner Clubszene. Kannst du dich noch an den Impuls erinnern, bevor du dein erstes Monopark-Event auf die Beine gestellt hast?

Steven: Hey Michelle, ja. Sicherlich schon zwei Dekaden, oder?

Der ausschlaggebende Impuls war 2004, als die damalige Techno-Institution „Cosmic Club“ beschlossen hat, seinen Betrieb einzustellen. Dies war für meinen Resident Partner Lars Nielsen und mich, welcher bis 2006 Monopark mitveranstaltet hat, der Anlass selbst etwas Regelmäßiges auf die Beine zu stellen. Zu dieser Zeit gab es nur noch den Fusion Club, welcher fast ausschließlich Hard-Techno- & Schranz-Events beheimatete. Wir wollten eine Basis für deeperen, technoiden Stuff schaffen. Die gab es bis auf die letzten Cosmic Club Dates, eher selten.

Was verbirgt sich hinter dem Begriff „Monopark“?

Steven: Das ist ein Geheimnis! Er ist einfach passend und zeitlos.

Was ist das Besondere an der Feierszene in Münster?

Steven: Münster hat mit seiner Riesenanzahl an Clubs schon fast eine Platzhirsch-Stellung im nördlichsten Westfalenland, wenn ich das so sagen kann. Wir haben neben den bekannten Clubs am Hawerkamp, wie dem Fusion Club (1994-1996 Cosmic Club), welcher just seinen 19. Geburtstag hatte, dem Favela, welches mittlerweile auch 13 Jahre auf den Buckel hat, Jüngling Conny Kramer, sowie noch das 24 Jahre alte Triptychon, in dem in unregelmäßigen Abständen was geht, sowie die legendären Schaltkreis-Events beheimatet hat.

Dann gibt es noch den Stur, den wohl – im wahrsten Sinne – undergroundigsten Club in unserer Region, sowie die Charlotte im ehemaligen Depot. Das sind mal eben fünf Clubs welche jedes Wochenende, teils Freitag und Samstag, ausschließlich elektronisches Programm mit internationalem Booking fahren. Dann kommen noch ein paar Off-Locations, sowie andere Clubs hinzu, welche vereinzelt was machen.

Für eine Studentenstadt schon eine ganze Menge, wenn man beachtet, dass wir grade mal 310.000 Einwohner mit 55.000 Studenten und somit eine höhere Clubdichte wie Hamburg oder Frankfurt haben, ist das schon bemerkenswert!

Hinzu kommt, dass wir mit dem heutigen Fusion Club, neben dem Tresor Berlin, Airport Würzburg und noch ein, zwei Clubs, einen der ältesten noch in Betrieb stehenden Clubs in Deutschland haben.

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Steve Stix

Kannst du dir vorstellen, woanders zu leben?

Steven: Ja und Nein. Ich war in den letzten Monaten ziemlich hin & hergerissen ob ich Münster verlasse und nach Berlin gehe. Letztlich stand alles auf Go, ich musste eh umziehen, aber mein Herz wollte nicht. Hinzu kommt, dass es sicherlich dauerhaft anstrengend geworden wäre in Münster alles am Laufen zu halten. Ich habe zwar ein tolles Team, welches mich unterstützt, aber dauerhaft bin ich doch lieber selbst zu 100% im Monkeybizz aktiv.

Mittlerweile gibt es ja das ganze Jahr über feste Daten deiner Veranstaltungen, wie „We Are Robots“ = Tanz in den Mai, die Monopark-Geburtstagsfeier und eine weitere, zu deinem Geburtstag im November. Aber auch bei anderen Events, wie DOCKLANDS, hast du deine Finger im Spiel?!

Steven: Ich bin letztes Jahr mit Monopark vom monatlichen Turnus, auf ca. sechs bis acht Wochen gegangen. „We Are Robots“ gibt es seit 2015 immer zum Tanz in den Mai, sowie am letzten Samstag im August. Seit Juni 2015 gibt es wieder eine regelmäßige Reihe, welche ich jeden dritten Samstag im Club Favela veranstalte. „Von Freunden für Freunde“. Hier ist der Name Programm und wir sind eigentlich immer die gleiche Crew hinter dem Pult.

Beim DOCKLANDS- Festival bin ich immer mit einem eigenen „Monopark“-Floor mit meinen Residents sowie zwei bis drei Gast-Acts dabei. Hier koordiniere ich lediglich das Programm für den Floor zusammen mit Thomas Pieper vom Dockland.

Ansonsten gibt es ja kaum ein Wochenende, an dem du selbst nicht als DJ aktiv bist. Wo kann man Steve Stix regelmäßig hören?

Steven: Meistens natürlich in Münster. Ich komme aber auch schon etwas rum und freue mich immer wieder über Auswärtsgigs. Leider ist es im Vergleich zu vor zehn Jahren etwas schwieriger geworden, da man heutzutage eine eigene Visitenkarte in Form von Veröffentlichungen braucht, um viel auswärts gebucht zu werden. Hierzu fehlt mir nach wie vor die Zeit fürs Studio und vielleicht ist auch mein Anspruch zu groß, um einfach „mal eben“ was rauszuhauen. Die Zeiten, in denen man für sein handwerkliches Geschick und die dazu passende Musikauswahl gebucht wird, sind leider sehr selten geworden.

Wie ist dein persönlicher Musikgeschmack? War es früher eher die härtere Spur, die du gespielt hast? Bezeichnest du es jetzt selbst als melodiöser? Bei Oliver Koletzki ist es ja momentan vom Sound eher umgekehrt?!

Steven: Nun ja, im Vergleich zu früher bin ich schon ruhiger und melodiöser geworden. Aber letztlich spiele ich das, was ich mag und passt. Ich werde häufig gefragt, wie ich mich auf einen Abend vorbereite, was meine Trackauswahl betrifft. Eher gar nicht. Ich bin da sehr flexibel und in der glücklichen Position auf ein großes, ausgereiftes Repertoire zurückgreifen zu können. Bevor ich starte mache ich mir schon Gedanken was ich spiele, aber das betrifft eher die erste halbe Stunde. Der Rest folgt dann eher aus dem Bauch heraus. Oftmals bekomme ich zu hören, dass ich keine klare Linie habe, aber das ist mir egal! Sets, die sich über Stunden wie ein roter Faden durch die Nacht ziehen, sind eher langweilig. Da fehlt meist der Spannungsbogen, die Reise, der „Wow“ Effekt… Ich bin DJ und ich muss schon flexibel sein. Ich bin dafür verantwortlich, den Gästen einen guten Abend zu bescheren und um sie möglichst auf eine gute Reise zu schicken.

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Oliver Koletzki

Etwas anders ist es bei Oliver Koletzki. Seine ersten Gigs bei uns waren auch eher technoider. Dann kamen die „Lovestoned“ –Deep-House-Sets. Die waren nicht jedermanns Geschmack, aber ich fand es guten Elektro-Pop. Allemal erfolgreich und letztlich ist Oliver damit nochmal über sich hinausgewachsen. Ich meine, wenn du als DJ & Produzent poppige Platten machst, erwarten deine Fans auch solche DJ-Sets. Ganz klar! Wenn du dann aber noch die Keule auspackst und den meisten neuen Leuten zeigst, dass es noch was anderes Gutes an Musik gibt. Et Voila! Da ist die musikalische Erziehung. Chapeau!

Faszinierend an Oliver finde ich, dass er immer wieder eine Überraschung parat hat und einfach seinen Job als DJ macht. Ob technoid oder housig. So lange die Crowd (am liebsten massiv) in Bewegung ist, wird alles richtiggemacht.

Wie ist das Booking zu deiner 12-Jahres-Party entstanden?

Steven: Das war mit Abstand das schnellste und einfachste Geburtstagsbooking ever! Ich wollte einfach Oliver Koletzki und Format:B dabeihaben. Keine Experimente. Einfach zwei Acts, welche sehr gut funktionieren und bei dem unsere Gäste im Vorfeld wissen, was sie erwartet. Nämlich Abfahrt!

Auf was können die Besucher ansonsten noch gespannt sein?

Steven: Ich habe mit meinen kreativen Buddies ein Licht- & Deko-Konzept ausgearbeitet, welches dieses Mal viel mit Videoanimationen und Laser auskommt. Wir arbeiten mit Poolgroup aus Emsdetten zusammen, welche u.a. auch die Time Warp ausstattet. Dann kommen noch Visuals von Linas von der Schaltkreis-Crew. Dazu gibt’s noch eine anschließende Afterhour im Conny Kramer, sowie diverse Specials, welche aber erst am Abend bekanntgegeben werden. Ich kann aber sagen: Es wird grün!

Für alle Stil vor Talent Freunde: Ist Oliver Koletzki mindestens einmal im Jahr Pflicht?

Steven: Mindestens!

Wird es im Nachhinein auch wieder ein traditionelles Mixtape geben?

Steven: Nun ja, wir haben bis zur 10. Jahresfeier immer DVD-Box-Sets mit Mixen von allen Residents als klein Auflage an die ersten 250 Gäste verschenkt. Die gibt es aber seit letztem Jahr nur noch in digitaler Form, da zum einen die Kosten zu hoch sind, sowie wir auch auf Nachhaltigkeit setzen wollten, was die Distribution angeht. Dieses Jahr haben wir sogar das Ganze schon vorab veröffentlicht. Als Warm-Up Set sozusagen.

Wenn Geld keine Rolle spielen würde, welche Acts würden den Flyer der größten Monopark aller Zeiten schmücken?

Steven: Laurent Garnier, Maceo Plex, Luciano, Loco Dice und natürlich Oliver Koletzki!

Wir drücken dir die Daumen und schließen uns der Vorfreude auf die nächste Monopark massiv an!

Sonnenfrau

Weitere Infos zur 12. Monopark: https://www.facebook.com/events/590428404440069/

DOCKLANDS – Tag und Nacht

14 Jun

„Sweet dreams are made of this, who am I to disagree, I travel the world and the seven seas, everybody’s looking for something…“ Boys Noize letzter Mix und die bekannten Textzeilen von Eurythmics klingen noch in unseren Ohren, gefolgt vom tosenden Beifall. Der Tag der DOCKLANDS neigt sich pünktlich um 22 Uhr dem Ende zu. Das war eine krasse Zusammenstellung, die der gute alte Kid Alex dargeboten hat, abgefeuert mit bunten Glitzerschnipseln. Was am Samstag, 13.06.2015 auf der Open Air Arena am Hawerkampgelände bereits geschah:

Nach heftigen Regenschauern am Morgen eröffneten um 13 Uhr die Kitballer IN.DEED das Day & Night Festival, gefolgt von Oliver Koletzki. Der Stil vor Talent-Macher gehört zu den gern gesehenen Gästen in Münster und spielt hier mehr als regelmäßig.

Zu den Klängen von ANDHIM groovte sich die Sonne endgültig ein und blieb, bis zum späten Abend. Tausende Jungs & Mädels hatten sich vor der riesigen Bühne versammelt, um den (Uni-) Alltag zu vergessen und so richtig aus sich rauszugehen. Auf überdimensionalen Bannern tummelten sich die DOCKLANDS-Figürchen. Wer genau hinschaute fand sich selbst auch wieder.

Alle, die spontan und spät auf das Gelände wollten, hatten Pech. Bereits am Freitag verkündete der Veranstalter „Sold Out“. Glück für diejenigen, die brav ein ausgedrucktes Ticket und Geduld beim Einlass vorweisen konnten. Dann hieß es für 20 Stunden: Love, Peace, Harmony & Music.

Am frühen Abend wurden die Leute erst vom Berliner Dixon musikalisch belohnt, gefolgt von einem Live-Set von Âme, auch kein unbeschriebenes Blatt in Münster.

Die Nacht der DOCKLANDS ging auf zwölf Floors mit insgseamt 70 Künstlern weiter. Ob Deep-/ House, Elektro, Techno, Acid… man musste nur noch auswählen. Das taten wir auch und entschieden uns gegen Clubhopping und für gezielte Clubbesuche, entspannt, aber zielstrebig.

Vorbei an Damen in Roben und Anzugsträgern, die gerade ihren Abiball in der Halle Münsterland feierten, war unsere erste Station das traditionelle Jovel. Wie passend, spielten hier zwei Münsteraner Urgesteine den Beginn: Cutmaster Jay & Khetama.

Wie in Trance folgten wir dann der langen Straße zum Hawerkamp, schon immer hatte das Fusion eine starke Anziehungskraft auf mich. Warum sollte ich mich dieser heute widersetzen?!

Monoparker Steve Stix hatte dort die Zügel in der Hand und freute sich selbst, wie ein kleines Kind, auf „seine“ Artists: Eine Prise What I Play, angehaucht mit Stil vor Talent. Oder besser gesagt: Sascha Braemer, gefolgt von Oliver Koletzki und Niko Schwind.

Heiß war es, als Sascha Bramer Caje -seinen gemeinsamen Hit mit Niconé- abfeuerte. Ein beliebter Klassiker und für Sascha selbst wohl immer noch etwas, was ihm viel gibt. Diese Nacht sollte nicht dazu dienen, sein neues Album „No Home“ zu promoten, sondern für das Publikum und den Moment da zu sein. Mit Handschlag übergab der eine an den anderen Berliner: Oliver Koletzki.

Oliver wirkte, als ob er sich eine eigene Fusion-Maske aufgesetzt hatte: Er spielte für seine Verhältnisse außergewöhnlich hart und zackig. Eine ganz neue Seite von Herrn Koletzki, die auch zu ihm passte und mir sehr gefiel. Stil vor Talent auf neuen Wegen?!

Niko Schwind machte geschwind weiter, der kraftvolle Sound wurde durch die Funktion One-Anlage noch weiter unterstützt. Mittlerweile waren die Temperaturen tropisch.

Zeit für eine kurze Abkühlung auf dem Weg zum Zwerghain ins Conny Kramer. Auch hier kochte der Saal mit dreckigen Klängen. Seit 2.30 Uhr stand Dirty Doering hinter den Reglern und das DJ-Pult entpuppte sich zum Stell-dich-ein & Treffpunkt der DJs, die bereits gespielt hatten und noch ein wenig abfeiern wollten, wie z.B. Moonbootica.

Obwohl es für Oliver Koletzki bereits am nächsten Morgen zum Stil vor Talent-Festival nach Hamburg ging und Sascha Braemer auf einem Open-Air in Bonn angekündigt war, ließen sie es sich nicht nehmen, mitzufeiern. Da sind wir doch alle gleich: Geht es nicht darum, den Moment im Hier und Jetzt zu genießen. Unabhängig davon, was morgen ist?!

Sonnenfrau

Bildergalerie: https://www.flickr.com/photos/97588792@N03/sets/72157652228700213

 

 

 

 

 

Lausbuben-Feeling am Badestrand vom Alfsee

11 Mai

Glückliche Gesichter strahlen einem entgegen, alle tanzen zu den letzten Melodien an diesem Maiabend. Die kühle Brise des Alfsees streift über die Massen. Die Knalltüten aka Dansir und RICD spielen „Recognize“ – SoKooL feat. Mr. Schug und es liegt etwas in der Luft was man festhalten möchte, es macht glücklich, spricht alle Sprachen und verbindet uns miteinander – die Liebe zur Musik der Lausbuben. Alle Arbeiten, alle Mühen der letzten Wochen hatten sich gelohnt, für diesen einzigartigen Moment!

Im letzten Jahr musste der Veranstalter Daniel Bruns das Open Air zähneknirschend canceln, das Wetter hatte den Lausbuben einen fetten Strich durch die Rechnung gemacht. Mit mehr Vorbereitungszeit und Abklappern aller Eventualitäten startete am Sonnabend, 09. Mai 2015 um 11 Uhr, das Event am Badestrand vom Alfsee im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen. Warum eigentlich „ALF“-See? Diese Frage stellte ich mir schon als Kind, dachte ich mir doch, dass der ALF hier wohnt. (Anmerkung für die jüngere Generation: Ein haariger Außerirdischer, Kult-Sendung in den 80ern). Bis heute wurde ALF hier allerdings nie gesichtet.

Schon im Vorfeld berichtete der Veranstalter ausführlich über die Gegebenheiten vor Ort, postete Bilder vom Aufbau und der Wetterlage. Anreisemöglichkeiten mit dem Bus wurden in Zusammenarbeit mit dem INSIDER Osnabrück (Monats- & Szenezeitung) organisiert. Eine der Besonderheiten der Lausbuben ist, dass sie mit ihren Infos nicht hinter dem Berg halten, sondern den Leuten das Gefühl geben, ein Teil vom Ganzen zu sein.

Nachdem wir uns am Eingang in der langen Schlange durch den eingezäunten Bereich gekämpft hatten, fing der lockere Teil des Tages an. Eine relaxte Stimmung strömte mir entgegen. Die Leute hatten es sich auf Decken gemütlich gemacht, mit einer überdimensionalen Zeltkuppel war der Dancefloor wetterfest und es standen reichlich Dixie-Toiletten zur Verfügung. Die Getränke- und Essensstände waren schnell umlagert.

Es war 14 Uhr und Sven Goder von den Pornbugs (Bondage Music) aus Berlin lieferte ein deepes, lockeres Set ab. Dennis Meyer und die Osnabrücker Residents Louis Dinkgrefe und Frank Kruse hatten schon gespielt und einen der Headliner Panik Pop live hatten wir bereits verpasst.

Das komplette Areal war umzäunt, der Betrieb der Wasserski-Anlage ging weiter und die Zäune reichten bis ins Wasser, damit keiner aus Versehen baden ging.

Niconé – uns noch besser bekannt als Lexy von Lexy & K-Paul – machte einen kurzen Abstecher zum Alfsee, bevor es für den Wahl-Berliner weiter nach London ging. Als Niconé hat er sich bereits seit geraumer Zeit eine zweite musikalische Identität zugelegt. Sein ruhiges, melodisches Set fügte sich perfekt in die idyllische Lage ein. Highlight war „Caje“, sein gemeinsamer Hit mit Sascha Braemer.

Die Jungs von AKA AKA hatten auch wieder den Thalstroem mit im Gepäck. Das ist der Mann, der die Trompete zum Besten gibt. Wie auch auf dem ersten Lausbuben Open Air in Damme hatte sich die Kombi bewährt. Für die Truppe ging es dann noch weiter nach Paris. Nachmittags Alfsee, abends Eiffelturm, das kann man machen!

Tausende Hände flogen in die Luft! Wenn es regnete, dann war´s eindeutig Konfetti. Lausbuben-Fans mit glitzernden Gesichtern und Löwenzahn-Kränzen auf dem Kopf hielten Schilder hoch, wie „Böööh!! Geiler Track“ oder „Bitte nicht schubsen, ich habe einen Joghurt im Rucksack, danke.“

Für ein Stündchen ging´s dann weiter mit David K. und Tom B. (Dusted Decks, Leipzig). Einziges Manko war, dass die Artists jeweils nur eine Playtime von einer Stunde hatten. Da hieß es, diese kurze Zeit komprimiert zu füllen.

Dafür gab es im Anschluss gleich zwei Stündchen mit Stil vor Talent-Künstlern: Erst der junge, begabte KlangKuenstler live, gefolgt von einem DJ-Set von Teenage Mutants.

Die entspannte Atmosphäre hielt über den Abend. Der Rettungsdienst hatte kaum etwas zu tun und die Securitys nahmen ihren Job ernst, ließen aber auch mal Fünfe gerade. Als zwei Mädels kurz vor der Absperrung tanzten oder jemand voller Tanzfreude auf die Box sprang, war das kein Drama.

Um 20 Uhr verströmte Schlepp Geist einen Hauch Fusion-Festival-Spirit mit seinem Live-Set.

Als Veranstalter Daniel Bruns aka Dansir zusammen mit RICD das Knalltüten-Schluss-Gespann bildete, hatten sich alle auf der Tanzfläche zusammengefunden. Mit Oliver Koletzkis „Mückenschwarm“ beendeten sie das Open Air, ganz im Einklang mit der Natur.

Sonnenfrau

Weiter geht´s für die Lausbuben Komplizen am Samstag, 11. Juli mit dem Lachenden Hans Open Air @ Waldfrieden. https://www.facebook.com/events/794060680664110/

Bildergalerie: https://www.flickr.com/photos/97588792@N03/sets/72157652645740055

Videos:

Niconé: https://youtu.be/pah5493cbco

KlangKuenstler live: https://youtu.be/mPAiWWIDuhA

Knalltüten: http://youtu.be/cWMBHHq8HFE


 

Déjà-vu mit Oliver Koletzki im Dr. Vogel

9 Feb

OLYMPUS DIGITAL CAMERAKuckuck, Koletzki war wieder im Dr. Vogel; fast so, als ob er nie weg war. Wie ein Déjà-vu, dass sich äußert, eine neue Situation schon einmal erlebt, gesehen, aber nicht geträumt zu haben. Tatsächlich war es auf den Tag genau fast ein Jahr her. (Nacht | Hell berichtete).

Anfangs begrüßte Sound-Boutique-Veranstalter Ryan Stephens die Neuankömmlinge persönlich im Eingangsbereich. War denn schon Ossensamstag? Es gab Aufkleber, Lutscher und Kondome. Die Türsteher zogen die Über-21-Regel in dieser Nacht streng durch.

Spontan eröffnete Lausbube Louis Dinkgrefe den Abend (Samstag, 07.02.2015). Nach dem exzessiven Showcase im Stereo am Freitag hatten allesamt einen Kater aus Bielefeld mitgebracht. Wie man es in Osnabrück gewohnt ist, starteten auch die Gäste spät, blieben dafür um so länger.

Um 1.30 Uhr tauchte der zweite Lausbube Dansir pünktlich hinter den Decks auf und stieg mit ein paar All-Time-Classics ein. Der regelmäßige Vogel-Gänger weiß, wovon die Rede ist.

Für Globetrotter Ryan war es sichtlich ein schönes Gefühl, mal wieder in der Wahlheimat die „Knöpfe zu drücken“. Ansonsten jettet er als Tourmanager von Robin Schulz von Gig zu Gig. Der Knoten, bzw. die Absperrung war gelöst, als die Clique aus Ostwestfalen zusammen mit ihrem Kumpel fröhlich feierten. Spätestens jetzt war das „Warn-Schild“ hinterm DJ-Pult ad acta gelegt.

Um 4 Uhr trudelte Oliver Koletzki aus Braunschweig ein. Der Stil vor Talent-Kopf hatte zuvor im Brain Klub aufgelegt. Man merkte, dass er bereits aufgewärmt war, er konnte es kaum erwarten loszulegen und gönnte sich keine Verschnaufpause.

Mit seinem neuen Tattoo – einer Feder – fühlte Oliver sich gleich dem „Federvieh“ dazugehörig und hat mehr denn je mit dem Vogel-Publikum interagiert.

Zu dieser Uhrzeit war kein Platz für Tracks aus seinem Album „I am OK“. Für seine Verhältnisse spielte er recht hart, was durch das das neue FUNKTION ONE Soundsystem noch verstärkt wurde.

Herr Koletzki feierte noch weiter als Dansir wieder dran war, fand´s wohl spitze und zückte den Daumen für Laden und Leute.

Tom Stil bzw. TomTom, wie seine Freunden ihn nennen, kribbelte es noch in den Fingern, er kam von seinem Gig aus dem Green Mark und übernahm die letzten Stündchen.

Die Fortsetzung der SoundBoutique im Dr. Vogel gibt´s am Samstag, den 07.03.2015 mit Format: B (Formatik, Berlin), Louis Dinkgrefe (Lausbuben) und Murat Acar (Authentisch).

Sonnenfrau

Bildergalerie: https://www.flickr.com/photos/97588792@N03/sets/72157648388982763/

Videos:

Dansir: http://youtu.be/sA5xJhqheoI

Oliver Koletzki: http://youtu.be/n-u7ctJq76I

Bunter Mix beim DOCKLANDS Festival

1 Jun

OLYMPUS DIGITAL CAMERAGute Laune und Geduld, diese beiden Kompontenten galt es am 31.05.2014 nach Münster mitzunehmen. Ein wahnsinns Line-Up und super Wetter waren an diesem Samstag beim DOCKLANDS Festival, präsentiert von NOKIA MixRadio und WARSTEINER, bereits gegeben. Ab 15 Uhr ging es auf der Open Air Bühne dem Sonnenuntergang entgegen und danach weiter in die Clubs. Ein Clubfestival, was es in dieser Form so noch nie gab.

Nach Pauken und Trompeten mit AKA AKA feat. Thalstroem live war der Stil vor Talent-Labelchef auf der Open Air Stage an der Reihe. Oliver Koletzki verstand es, die Leute von selbst für seinen Sound zu begeistern und nebenbei sein neues Album „I am OK“ zu promoten. Er gab u.a. „Parachute“ und „Bones“ zum Besten.

Danach versprühten die Jungens aus Berlin, Lexy & K-Paul, ihren Charme und bezogen bei ihrer Show die Leute komplett mit ein. Gemeinsames Musizieren und dabei „Herzchen in die Luft schmeißen“ bei alten Klassikern, wie „Freak“, „Girls Get It First“ und neuen „komischen-elektronischen“ Sounds.

Danach meldete sich Veranstalter Thomas Pieper zu Wort und entschuldigte sich für die Engpässe und Wartezeiten im Eingangsbereich, die es aufgrund des Ansturms gegeben hatte. Eine herzliche Geste, die mit Applaus angenommen wurde.

Live ging es weiter mit Fritz Kalkbrenner und seiner unverkennbaren Stimme. Als er zum Abschluss „Sky and Sand“, den großen gemeinsamen Hit von ihm und seinem Bruder Paul Kalkbrenner performte, wollte man ihn nicht gehen lassen. Aber sein Flieger zum nächsten Gig nach München rief und die Clubs warteten auf die Feiergemeinde.

Ab 22 Uhr standen 60 Künstler auf 12 Floors im Fusion, Conny Kramer, Favela, Heaven, Jovel, Sputnik und Triptychon bis zum nächsten Mittag auf dem Programm.

Wir entschlossen uns für das Hawerkampgelände und das Jovel. Hier war Urgestein Westbam aus Berlin mal wieder in seiner alten Heimat zu Besuch und gab einen seiner mittlerweile seltenen Auftritte.

Der 2nd Floor nebenan wurde in dieser Nacht von Heavensgate gehostet, wer Trance liebt, war hier u.a. bei Woody van Eyden richtig aufgehoben.

Auf dem Mainfloor rockten dann die Nordlichter Moonbootica mit viel Spaß an der Sache. Es wurde deutlich, dass die Jungs nicht nur ihr Set durchziehen, sondern ihr Ding leben.

Derweil hatte Dominik Eulberg das Conny Kramer in einen lebenden Wald verwandelt. Seine Känge lockten jedes noch so scheue Tier von der Lichtung auf die Tanzfläche.

Was für ein bunter Mix beim DOCKLANDS Festival!

Sonnenfrau

Bildergalerie: https://www.flickr.com/photos/97588792@N03/sets/72157644545959568

Videos:

Oliver Koletzki: http://youtu.be/9OeGC3KuT7A

Thomas Pieper: http://youtu.be/Er48nrqnM3g

 

 

 

 

 

Stilvolle Soundspritze von Oliver Koletzki im Dr. Vogel

2 Mrz

OLYMPUS DIGITAL CAMERA„Jack da House!“ Das Karnevalswochenende im Dr. Vogel, Osnabrück, war alles, nur nicht „jeck“. Während am Ossensamstag, 01.03.2014, ab 14 Uhr, 30.000 Menschen in der City bei Spielmannszügen und Musikkapellen mitschunkelten, erholte sich der „Vogelgänger“ vom feierreichen Freitag, um abends wieder durchzustarten.

Denn in der Nacht zuvor wollten sich wenige die „Ruhestörung“ entgehen lassen. Bei Tech-House von Murat Acar, D-Reith und Philipp Lammers und freiem Eintritt.

Der Samstag im Dr. Vogel gehörte dann dem Team der SoundBoutique. Für 8 Euro konnte der Clubgänger Oliver Koletzki live erleben. Hier schlägt das Herz am rechten Fleck!

Bereits ab 23 Uhr stand der Chefarzt Dansir hinter den Decks in der „Saundbutze“. Dem Aufruf „Bitte raven Sie hart“ wurde wieder gefolgt. Nur ein Kätzchen und ein Teufel waren vom karnevalistischen Treiben übrig geblieben. In der „Budebums“, die viele noch von den Lausbuben aus dem Kuckuck und Lachenden Hans kennen, wurde ordentlich gedampft.

Mit einem „Päng“ verwandelte sich um 2 Uhr die elektronische Praxis in eine dunkle, schwitzige Hölle. Die Ventilatoren am DJ-Pult liefen heiß, als SoundBoutiqueler Ryan Stephens gewohnt deep weitermachte. Ja genau, das ist der Typ, der immer häufiger mit Robin Schulz on Tour gesichtet wird!

Eine stilvolle Soundspritze wurde ab 4 Uhr von Oliver Koletzki verabreicht. Der Stil vor Talent-Labelmanager, Produzent und DJ hatte vorher in Hannover gespielt und wurde schon sehnsüchtig von den Patienten erwartet. „Bang, bang“: Herr Koletzkis treibendes Set war dann der Abschuss.

War die Therapie erfolgreich, verlässt man mit einem Vogel mehr die Praxis. „Der Doctor hat gesagt, ich sei gestört“ und wer sonst, wenn nicht er, muss es schließlich wissen!

Sonnenfrau

Bildergalerie: http://www.flickr.com/photos/97588792@N03/sets/72157641793468423/

Videos:

Dansir: http://youtu.be/xiMB9lYHp0k

Oliver Koletzki: http://youtu.be/DY6TOhigQts

15 Jahre Rave on Snow

16 Dez

OLYMPUS DIGITAL CAMERADie Meisten stimmen sich auf Weihnachten ein, indem sie den Adventskranz aufstellen, Plätzchen backen und auf den Weihnachtsmarkt gehen. Es gibt aber auch Leute, die sich am zweiten Adventswochenende auf nach Saalbach-Hinterglemm in Österreich machen, um in den Alpen bei guter Musik im Schnee abzufeiern.

Am Freitag, 12.12.2008, kamen Tausende zum 15-jährigen Rave On Snow-Geburtstag. Los ging es abends auf dem Dorfplatz mit u.a. Patrick Lindsey, Pascal Feos und Chris Liebing auf der Partysan-Stage. Hier war der allgemeine Treffpunkt, sich auf die Parties einzustimmen.

Zwischendurch wärmte man sich in einem der Restaurants im Dorf auf. Leider wurde die Partylocation Arena in einen Mexikaner umgewandelt. Als Entschädigung gab es einige neue, wie den Rave On Snow-Club. Hier rockten Loco Dice und Marco Carola die Massen, während 20 Meter weiter das Karma ein Geheimtipp für Clubgänger war. Aber auf die altbewährten Locations wollte auch niemand verzichten. Unser Highlight war der Auftritt von Dapayk & Padberg im Castello. Das Topmodel und ihr Liebster gaben ein sensationelles Live-Set zum Besten. Danach ging es direkt zum nächsten Live-Gig von Codec & Flexor in der Garage.

Samstagmorgen rief der Schattberg, mit oder ohne Skier bzw. Snowboard. Auf dem Gipfel spielten schon ab elf Chris Wood & Tini. Während die einen abtanzten, nutzten andere den Warsteiner-Snow-Show-Park für eine geniale Abfahrt.

Eine kleine Auszeit im Wellnessbereich und in der Sauna des Hotels half, die zweite Marathonnacht unbeschadet durchzustehen.

Der Warsteiner-Dom auf dem Dorfplatz war eine gute Alternative, um draußen zu feiern, aber trotzdem ein Dach über dem Kopf zu haben. Die dritte neue Location, die Taverne, verwandelte Labelmacher Matthias Tanzmann in den Moonharbour-Floor. Diejenigen, denen der Weg die Dorfstraße etwas bergauf zu mühsam war, gingen in die Garage und blieben die ganze Nacht. Dort wurden in den drei verschiedenen Areas für jeden etwas geboten, von Oliver Koletzki im „Stil vor Talent“-Floor, über Markus Kavka im Vakant/Harry Klein-Bereich bis hin zur Main-Stage mit Felix Kröcher.

(Veröffentlicht im Raveline-Magazin)

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