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Northern Lite – Temper (1st Decade)

25 Feb

NorthernLiteDie Gewinner vom DMA in der Sparte Best Indie/Electro Artist trumpfen weiter auf. Mit ihrem zweiten Longplayer „Temper“ bringt das Trio elektronischen Rock noch mehr nach vorne. Das Spektrum vom neuen Northern Lite Album reicht von Dancefloor-orientierten Tracks bis zu New Wave-Einflüssen und macht so Spaß im Club, wie im Alltag.

Andreas Kubat´s Gesang prägt sich einfach ein und wird immer wieder erkannt, genauso wie Northern Lite´s typische Symbiose von Elektronik und Alternative bei „Temper“ mit noch vielfältigeren, feineren Sounds. Wir sind gespannt auf die neue Bühnenshow, dort werden, Sascha, Andreas und Sebastian weiterhin rocken was das Zeug hält und mit einer neuen Bühnenoptik, wie dynamische Malerei, überraschen.

Tatsache ist nun mal, wer schneller fährt, kommt eher an und wer bis jetzt die Northern-Lite-Schiene gefahren ist, dem sei dringend angeraten mit einzusteigen.

(Veröffentlicht im Raveline-Magazin)

Pioneer Alpha Festival

30 Okt

OLYMPUS DIGITAL CAMERADas Pioneer Alpha Festival in der Sport & Kongresshalle Schwerin ist eine Reise wert! Deswegen reisten nicht nur Leute aus ganz Mecklenburg-Vorpommern an, sondern nahmen für dieses Festival auch den weiten Weg wie wir aus Nordrhein-Westfalen in Kauf, aber auch aus Niedersachsen, Berlin und auch Hamburg. Es wurden über 70 internationale DJs und Live Acts auf 6 Areas angekündigt.

Um kurz nach 2 Uhr versammelte man sich in der Mainarea, hier startete ein spezielles Alpha-Intro mit einer fetten Lasershow, danach übernahmen Voodoo & Serano das erste Set des Abends. Langsam aber sicher füllte sich die Halle.

In den Gängen zu den anderen Floors nutzen viele besonders am Anfang der Veranstaltung das reichhaltige Informationsangebot, vom offiziellen Alpha-Stand mit dem original Merchandise über Raveline-Ausgaben bis hin zu Aufklebern. Am Pioneer-Stand hatte man die Möglichkeit, das neuste Equipment zu checken. Schon ziemlich früh ging es knüppelhart in der Hardbase-Area zur Sache, umso ruhiger und gelassener konnte man es im Goa Heaven angehen lassen.

Im liebevoll dekorierten Superstar-Floor rockte – wer sonst auch – das Superstar DJ-Team, mit den Headlinern Steve Angello, Moguai und Tocadisco. Die von Starpoint Records aus Hamburg präsentierte House Suite wurde sehr gut von den Leuten angenommen, hier ließ man u.a. bei Swen G seine Hüfte schwingen, Play Paul aus Paris sorgte für den Electro-Sound und netten Gesangseinlagen u.a. bei seiner neuen Interpretation von „LaLaLand“.

Zurück zur Mainarea: hier standen natürlich die Macher auf der Bühne, mit dabei der immer noch BeatBox-Rocker WestBam, Michi Beck & DJ Thomilla aka Turntablerocker aus Berlin, live überraschten Northern Lite aus Erfurt mit einem für viele noch neuen Sound.

Die Nacht war lang und der Morgen kam dafür umso schneller, bis um 1 Uhr Sonntagmorgens wurde weitergefeiert. Wir sind auf jeden Fall wieder mit dabei, wenn es nächstes Jahr erneut heißt: Alpha, The International Electronic Music Festival.

(Veröffentlicht im Raveline-Magazin)

Mayday 2004 Team X-Treme

2 Mai
Am Freitag, 30.04., ab 18 Uhr, hatte sich das Team X-treme, also die gesamte Techno-House-Electro-Trance-Nation der Republik und deren Anhänger, zum traditionellen Mayday-Tanz in den Mai in den Dortmunder Westfalenhallen versammelt. 16.000 laut Polizeiangaben, von uns geschätzte 20.000 Raver ,nahmen an dem größten Techno-Indoor-Spektakel der Welt teil. Mit dabei ein hochkarätiges Line-up von DJs und Live-Acts rund um die elektronische Musik aus der ganzen Welt.
Auf dem Mainfloor beeindruckte vor allem wie jedes Jahr die maydayspezifische Technik des Sound – und Lichtsystems, einzigartig! Von der House-Karotte angefangen, über den extra aus Tokyo eingeflogenen Takkyu Ishino, bis hin zu Paul van Dyk, hier konnte pausenlos gefeiert werden.
Eine Stunde nach Mitternacht traten um 1 Uhr die Members of Mayday auf die Bühne, da hieß es nur: Hände hoch und die Mayday-Hymen genießen, 20 Minuten Gänsehautfeeling pur. Im Showroom One beeindruckte Tillmann Uhrmacher mit einem gekonnten Mix aus alten und neuen Hits, gefolgt vom One & Only Tom Novy und u.a. dem Global-Player Timo Maas.
Im zweiten Floor ging es weniger populär, dafür aber mit viel Electro über die Bühne, mit Gunjah, Superpitcher und zur späteren Stunde auch Hardy Hard. Northern Lite rockten im wahrsten Sinne des Wortes mit ihrem Live-Set, hier wurde nicht geraved, sondern die langen Mähnen geschüttelt, Mayday mal anders.
Alle Berlin-Fans waren ab diesem Zeitpunkt in der Area one: erst Lexy & K-Paul und dann WestBam, Techno-Electro vom Feinsten. Gefolgt vom furchteinflößenden Zombie Nation, der eine Live-Performance für starke Nerven bot. Dieses Spektakel war auch gut aus sicherer Entfernung von der Tribüne aus zu beobachten, mit Blick auf die ca. 8000 feiernden People.
Bei Chris Liebing platzte fast der Mainfloor, hier wurde einer der Höhepunkte der Maydaynacht erreicht. Nachdem Taucher auf dem ersten Floor die Menge mit allen möglichen Mitteln in Trance versetzt hatte, erregten die Disco Boys im Jogginganzug discolikes Aufsehen, endlich mal wieder mit der Hüfte zu wackeln.
Moguai feierte mit allen dazugehörigen Freaks und auf dem Mainfloor gab sich die Menge zu den Klängen von Tomcraft und danach Mark Spoon wild hin. Mark Spoon, der aufgrund eines Vorfalls sein DJ-Pult eher verließ, gab direkt an den Argentinier Dero weiter.

(Veröffentlicht im Partysan-Magazin)

Rezensionen – Partysan NRW 02/04

20 Apr

PS_Sounds(Veröffentlicht im Partysan-Magazin)