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G-M-Hütte im Rausch der Farben – Holi Festival

13 Jul

10505344_742412835821740_8236528580888651593_nGeorgsmarienhütte, kurz G-M-Hütte, ist ein beschauliches Städtchen (ca. 32.000 Einwohner) im Landkreis Osnabrück, Niedersachsen. In der Nähe des Stadtkerns von Oesede wurde auf der Wiese „Im Spell“ am Samstag, 12.07.2014 von 12 bis 22 Uhr kunterbunt gefeiert. Für Nacht | Hell war es das erste Holi Festival, ohne Kamera und Smartphone ging es zum Event, denn heute wollten wir im wahrsten Sinme des Wortes eintauchen, quasi mittendrin anstatt nur dabei sein.

Ursprünglich kommt der Brauch sich mit buntem Farbpulver zu beschmeißen aus Indien, einmal jährlich feiern alle fröhlich zusammen, unabhängig vom Glauben und Herkunft. Seit letztem Jahr wurde diese Tradition nach Deutschland geholt und Holi-Events boomen, ob als Party oder mittlerweile sogar als Colour-Run, eine Art Marathon.

Die Hannoveraner Veranstalter des Holi Farbrausch Festivals in G-M-Hütte haben vor Beginn bereits 3.000 Karten verkauft. Ab 15 Uhr wurde das Farbpulver zu jeder vollen Stunde im Countdown rausgepfeffert, einmal von der Bühne aus und durch das Publikum selbst, denn die Party lebt vom Mitmachen. Für zwei Euro pro Beutel gab es das „Mikrokonfetti“ in lila, blau, orange, grün und pink, da drin steckt Reismehl gefärbt mit Lebensmittelfarbe, laut Hersteller abwaschbar, biologisch und feinstaubreduziert.

Die Besucher aller Altersklassen hatten sich schon im Vorfeld bunt angemalt oder klamottentechnisch auf weiß gesetzt, darauf sieht man die Farben am besten. Einige Blondinen schützten ihre Haare lieber mit einem Hut o.ä. Wer dann noch einen Mundschutz hatte, war perfekt ausgestattet.

Auf einer Art Kuhwiese mit Heu unter den Füßen wurde zu den Klängen von indischen Künstlern und Trommlern in einem Mix aus EDM, Hip-Hop-Elementen und happy Hardcore abgetanzt, mit dabei: Phoenix tanzt & Maxwell Smart, Paji live, Krumm & Schief, Adaptiv live, DJ G-One und Ultramarin.

Der Hit von 2002 „Mundian to bach ke“ von Panjabi MC erlebt durch die Holi-Festivals eine Art Wiedergeburt. Dieser Song ist wie dafür gemacht. Eine abwechslungsreiche Bühnenshow mit orientalischen Tänzern ergänzte das Programm.

Die Sonne knallte bei angenehmen 25 Grad und die eingestaubte Masse freute sich zwischendurch über eine Erfrischung mit dem Wasserschlauch.

Wer eine Pause vom Farbschmeißen und Tanzen brauchte, hatte reichlich Platz & Möglichkeiten in der Chill-Out-Area mit Ess- und Getränkeständen. Der Veranstalter hatte löblicherweise an genug Sitzgelegenheiten und Dixietoiletten gedacht. Insgesamt war der Andrang locker, überall war noch genug Platz und es herrschte eine angenehme Atmosphäre.

Einige Besucher gönnten sich eine VIP-Behandlung: Für 49,99 Euro gab es Zutritt zum Buddha´s Garden mit eigenem Liegestuhl und Bedienung am Platz. Diese besonderen Tickets waren innerhalb kürzester Zeit im Vorverkauf vergeben. Dann gab es noch Leute, die sich das bunte Treiben von der Wiese hinter der Absperrung anschauten, für einige Anwohner in G-M-Hütte sicherlich das absolute Highlight.

Kurz vor dem Höhepunkt des Farb-Festivals und den Gigs der Headliner Moonbootica und Moguai gab der Stromaggregat durch die Hitze den Geist auf. Das Publikum blieb cool und nach zwei Minuten lief der Sound wieder.

Die Künstler auf der Bühne waren sichtlich froh, so nah am Spektakel teilzuhaben, aber dennoch sicheren Abstand zur Farbe zu haben. Um 19 Uhr starteten die beiden Jungs von Moonbootica. Ihr smoother und angenehmer Sound bildete eine Einheit mit der tiefstehenden Sonne. Um 20.30 Uhr wechselte Moguai die Hamburger ab, der gerade vom SMAG-Sundance kam. Nach langer Zeit hörten wir mal wieder seinen Klassiker „U Know Y“.

Kurz vor dem Abschluss wurden noch die letzten Farbbeutel an das Publikum verteilt, die sich schon seit Stunden im Rausch der Farben befanden.

Die nächsten Stationen des Holi Farbrausch:

26. Juli 2014: Gelsenkirchen – Amphitheater

16. August 2014: Göttingen – Parkplatz Jahnstadion

23.08.2014: Paderborn – Hermann-Löns Stadion

30.08.2014: Hannover – Wedemark – Spassbad

06.09.2014: Duisburg – Rheinpark

20.09.2014: Uelzen-Lüneburg – Albrecht-Thaer-Platz.

Sonnenfrau

Foto by Jenn Gerdes

 

 

Safari – Eine wilde Party in OWL

5 Okt

Safari 2008Am Tag vor der deutschen Einheit ging es nach Herford. Im X-Club steigte DAS House-Techno-Electro-Festival in Ostwestfalen-Lippe auf insgesamt vier Areas.

Die schon dritte „Safari“ in 2008 verursachte auch am 02.10. lange Schlangen vor der Tür. Als wir um kurz nach Mitternacht die Location betraten, schlug uns eine Tropenhitze entgegen. Wie auf einer richtigen Safari stürzten sich die Leute in ihr ganz persönliches Abenteuer. Jeder Floor hatte seine eigene Art mit dem dazugehörigen Line-Up. Im Mainfloor, der auch als Raucherbereich funktionierte, traf man auf tierische Größen wie Moguai und Pascal Feos.
Im AtomiX, dem Housefloor, heizten die Boogie Pimps so ein, dass selbst die Theke von Raubkatzen als Dancefloor umfunktioniert wurde. Resident DJ Benjamin Sanker spielte in dieser Nacht exklusiv in der Cocktailarea, an seiner Seite Johannes. Hier flossen die Drinks in Strömen, eine besonders, ausgelassene Stimmung machte diesen Bereich zum Geheimtipp der Safari.

Wer sich eine wohlverdiente Abkühlung holen oder einfach nur an ein nettes Gespräch anknüpfen wollte, ging von dort aus direkt in den mit Sand aufgeschütteten Outdoorbereich. Der vierte und letzte Floor präsentierte einen nicht ganz alltäglichen Minimal-Sound. Einmal angekommen ließ einen dieser nicht mehr los! Hier gaben nationale Acts, wie Heidi und DJ T ein get physical Stelldichein. Insgesamt sorgten 15 Künstler für eine wilde Party und eine lange Nacht in OWL.

(Veröffentlicht im Raveline-Magazin)

Pioneer Alpha Festival

30 Okt

OLYMPUS DIGITAL CAMERADas Pioneer Alpha Festival in der Sport & Kongresshalle Schwerin ist eine Reise wert! Deswegen reisten nicht nur Leute aus ganz Mecklenburg-Vorpommern an, sondern nahmen für dieses Festival auch den weiten Weg wie wir aus Nordrhein-Westfalen in Kauf, aber auch aus Niedersachsen, Berlin und auch Hamburg. Es wurden über 70 internationale DJs und Live Acts auf 6 Areas angekündigt.

Um kurz nach 2 Uhr versammelte man sich in der Mainarea, hier startete ein spezielles Alpha-Intro mit einer fetten Lasershow, danach übernahmen Voodoo & Serano das erste Set des Abends. Langsam aber sicher füllte sich die Halle.

In den Gängen zu den anderen Floors nutzen viele besonders am Anfang der Veranstaltung das reichhaltige Informationsangebot, vom offiziellen Alpha-Stand mit dem original Merchandise über Raveline-Ausgaben bis hin zu Aufklebern. Am Pioneer-Stand hatte man die Möglichkeit, das neuste Equipment zu checken. Schon ziemlich früh ging es knüppelhart in der Hardbase-Area zur Sache, umso ruhiger und gelassener konnte man es im Goa Heaven angehen lassen.

Im liebevoll dekorierten Superstar-Floor rockte – wer sonst auch – das Superstar DJ-Team, mit den Headlinern Steve Angello, Moguai und Tocadisco. Die von Starpoint Records aus Hamburg präsentierte House Suite wurde sehr gut von den Leuten angenommen, hier ließ man u.a. bei Swen G seine Hüfte schwingen, Play Paul aus Paris sorgte für den Electro-Sound und netten Gesangseinlagen u.a. bei seiner neuen Interpretation von „LaLaLand“.

Zurück zur Mainarea: hier standen natürlich die Macher auf der Bühne, mit dabei der immer noch BeatBox-Rocker WestBam, Michi Beck & DJ Thomilla aka Turntablerocker aus Berlin, live überraschten Northern Lite aus Erfurt mit einem für viele noch neuen Sound.

Die Nacht war lang und der Morgen kam dafür umso schneller, bis um 1 Uhr Sonntagmorgens wurde weitergefeiert. Wir sind auf jeden Fall wieder mit dabei, wenn es nächstes Jahr erneut heißt: Alpha, The International Electronic Music Festival.

(Veröffentlicht im Raveline-Magazin)

Ruhr In Love – Schmetterlinge im Bauch

21 Jun

RLRIL1RLRIL2RLRILBilder(Veröffentlicht im Raveline-Magazin)

Love Week Berlin – Partysan 08/04

20 Aug

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(Veröffentlicht im Partysan-Magazin)

Moguai – DJs Favorites – Partysan 07/04

20 Jul

PS_Moguai(Veröffentlicht im Partysan-Magazin)

Airport Explosion

14 Jun
Gerne folgten wir am 12.06.04 der Einladung der Eventagentur Ganesha Promotion, die auch dieses Jahr wieder die Airport Explosion in Hannover direkt und live am Flughafen realisiert haben. Ab 2 Uhr hieß es in der Flugzeughalle 3 für alle Liebhaber elektronischer Musik „Fasten your seat belts and be ready for take off“.

Was für ein organisatorischer Aufwand dachte ich mir, als ich das Veranstaltungsgelände betrat: Die Fenster der Flughalle waren komplett abgeklebt, um drinnen ein Lichtsytem der Extraklasse zu bieten, sensationell!

Leider blieb am Anfang der große Andrang aus… was aber in Hannover nichts heißt, denn uns wurde gesagt, die Hannoveraner machten sich immer erst recht spät „auf die Socken“ zur Party. Erstmal erkundete ich das Gelände. Sehr zufrieden darüber, dass es nicht regnete, nahm ich die nicht-hochsommerlichen Temperaturen in Kauf.
Der Stollestand mit den gewohnt krassen Kleidungsstücken, CDs, Vinyls, Sonnenbrillen und Flyern, war gleich am Eingang am Start. Von hier aus ging es weiter zum Housezelt, gegenüberliegend von der kleineren Halle. Drinnen begrüßten mich die Tranceklänge von Kai Tracid und viele tanzten sich schon jetzt wortwörtlich in Trance.
Nach einem netten Plausch und Drinks hatte ich Lust zu tanzen und ließ mich vom Housezelt locken, eher unbekannte DJs wie Mario Aureo und DJ Skeet rockten mit klasse Electro-House Scheiben. Nebenan im Floor 2 gab es für die Liebhaber der härteren Gangart Miss Djax, gefolgt von Vanguard (live). Zurück in der Flugzeughalle überzeugte Stefan Küchenmeister von TokTok allein mit einem Live-Set im Berlinstyle.
Moguai war derjenige, der das Fass zum Überlaufen brachte und die Nacht erreichte ihren Höhepunkt. Nach der musikalischen Landung mit Moguai, folgte Hannover like Talla 2XLC und Melanie di Tria in der Mainarea. Draußen war es mittlerweile hell. Bis mindestens 10 Uhr wurden noch auf den verschiedenen Floors weitergefeiert.
(Veröffentlicht im Partysan-Magazin)

DJ Meeting 2004

6 Mai

Am 4. Mai war das alljährliche Treffen und Zusammenkommen aller „wichtigen“ Leute aus der Danceszene, Newcomer und Sternchen in der Turbinenhalle in Oberhausen. Vor ein paar Tagen war die Mayday und die meisten hatten so heftig in den Mai gefeiert, dass die kurze Zeit dazwischen nicht zur Erholung reichte, viele hatten zusätzlich noch eine weite Anreise oder/und vorher noch gearbeitet.

Um 18 Uhr ging es für alle, die zur Messe Zutritt bekamen (DJs, Veranstalter, Presse), los. Spekulatives kann ich leider nicht berichten, es lief ab, wie die Jahre zuvor auch: Mehr oder weniger interessante Stände informierten über DJ-Equipment, die neuesten Veröffentlichungen, usw.

Klar gab es auch wie jedes Jahr den legendären Voodoo- und Serano-Stand und wenn man Glück hatte, auch das ein oder andere Getränk. Um 22 Uhr wurden dann die Pforten für die offizielle Party geöffnet. Ich habe den Black-Club gemieden und lieber Spaß in der Housearea bei den Disco-Boys oder in der Mainhalle bei Moguai und Tomcraft gehabt.

Für die ganz Harten ging es noch weiter in dem direkt gegenüberliegenden Saintclub zur Afterhour.

(Veröffentlicht im Partysan-Magazin)

Mayday 2004 Team X-Treme

2 Mai
Am Freitag, 30.04., ab 18 Uhr, hatte sich das Team X-treme, also die gesamte Techno-House-Electro-Trance-Nation der Republik und deren Anhänger, zum traditionellen Mayday-Tanz in den Mai in den Dortmunder Westfalenhallen versammelt. 16.000 laut Polizeiangaben, von uns geschätzte 20.000 Raver ,nahmen an dem größten Techno-Indoor-Spektakel der Welt teil. Mit dabei ein hochkarätiges Line-up von DJs und Live-Acts rund um die elektronische Musik aus der ganzen Welt.
Auf dem Mainfloor beeindruckte vor allem wie jedes Jahr die maydayspezifische Technik des Sound – und Lichtsystems, einzigartig! Von der House-Karotte angefangen, über den extra aus Tokyo eingeflogenen Takkyu Ishino, bis hin zu Paul van Dyk, hier konnte pausenlos gefeiert werden.
Eine Stunde nach Mitternacht traten um 1 Uhr die Members of Mayday auf die Bühne, da hieß es nur: Hände hoch und die Mayday-Hymen genießen, 20 Minuten Gänsehautfeeling pur. Im Showroom One beeindruckte Tillmann Uhrmacher mit einem gekonnten Mix aus alten und neuen Hits, gefolgt vom One & Only Tom Novy und u.a. dem Global-Player Timo Maas.
Im zweiten Floor ging es weniger populär, dafür aber mit viel Electro über die Bühne, mit Gunjah, Superpitcher und zur späteren Stunde auch Hardy Hard. Northern Lite rockten im wahrsten Sinne des Wortes mit ihrem Live-Set, hier wurde nicht geraved, sondern die langen Mähnen geschüttelt, Mayday mal anders.
Alle Berlin-Fans waren ab diesem Zeitpunkt in der Area one: erst Lexy & K-Paul und dann WestBam, Techno-Electro vom Feinsten. Gefolgt vom furchteinflößenden Zombie Nation, der eine Live-Performance für starke Nerven bot. Dieses Spektakel war auch gut aus sicherer Entfernung von der Tribüne aus zu beobachten, mit Blick auf die ca. 8000 feiernden People.
Bei Chris Liebing platzte fast der Mainfloor, hier wurde einer der Höhepunkte der Maydaynacht erreicht. Nachdem Taucher auf dem ersten Floor die Menge mit allen möglichen Mitteln in Trance versetzt hatte, erregten die Disco Boys im Jogginganzug discolikes Aufsehen, endlich mal wieder mit der Hüfte zu wackeln.
Moguai feierte mit allen dazugehörigen Freaks und auf dem Mainfloor gab sich die Menge zu den Klängen von Tomcraft und danach Mark Spoon wild hin. Mark Spoon, der aufgrund eines Vorfalls sein DJ-Pult eher verließ, gab direkt an den Argentinier Dero weiter.

(Veröffentlicht im Partysan-Magazin)