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Sonniges Tänzchen bei Tante Mia

7 Mai

IMG_8323Christi Himmelfahrt – ein beliebter Feiertag, der von den Männern gerne als Vatertag umgetauft wird. Der Tradition folgend ziehen vor allem männliche Dorfbewohner mit Bollerwagen und reichlich Bier los. Doch an diesem Donnerstag, 05.05.2016 zeigt sich ein ganz anderes Bild im sonst so übersichtlichen Vechta: Ca. 10.000 partyhungrige, junge Leute machen sich auf den Weg, um bei Tante Mia zu tanzen. Letztes Jahr um diese Zeit feierten alle beim Strandfieber in Goldenstedt, doch aufgrund der Vogelbrut mussten die Veranstalter kurzerhand umziehen.

Und so bekommt diese Ecke in Niedersachsen 2016 gleich zwei Elektro-Events. Das Strandfieber wird am 03.09.2016 ab 12 Uhr wie gewohnt am Hartensbergsee nachgeholt. Bis dahin sollten die Vögel längst flügge sein.

Wummernde Beats knallen uns entegen, als wir das riesige Areal nachmittags endlich erreichen. Dort wo im August Autoscooter, Bierzelte und Zuckerwatte zum Stoppelmarkt locken, haben die Eventagenturen Partykowsky und Queens Event GmbH eine Kirmes für den Elektrofan gezaubert. Wir machen einen Abstecher ins Zelt, beobachten kurz das wilde Treiben auf der Hauptbühne, dann geht´s schnurstracks zum Lausbuben-Floor, der guten Stube von Tante Mia mit gechilltem Deep-& Tech-House.

Nach und nach trudeln hier immer mehr bekannte Gesichter aus Osnabrück ein. Denn wenn die Lausbuben feiern, sind nicht nur die DJs am Start, Freunde und Bekannte des Hauses gehören dazu. Ohne sie wäre es nur halb so spannend! In diesem Moment übergeben gerade Panik Pop voller Feuer an die Residents Dansir & Louis Dinkgrefe.IMG_8334

Louis und Daniel waren eigentlich nacheinander angesagt, entscheiden sich aber spontan für ein B2B. Diese Kombo ist Open-Air-erprobt und sollte auch so sein. 25 Grad, blauer Himmel, strahlender Sonnenschein, fröhliche Menschen und passende Beats – so stellt man sich eine gute Stube vor.

Um 18 Uhr war Zeit für Miyagi, der uns für sein lockeres Set im Lachenden Hans in Erinnerung geblieben ist. Heute legt er ein paar Beats Per Minute mehr drauf.

IMG_8363Nebenan zerstören die Housedestroyer den Tanzgarten und das EDM-Publikum auf dem Main-Floor tobt. Tante Mia hat an alle gedacht! Spannend zu beobachten, wie die Leute sich zielgerichtet verteilen. Wie bereits vor zwei Jahren auf dem Strandfieber, rocken DBN derbe, hier im Discokugel-Zelt, der Diele.

Für alle hungrigen Mäuler sorgt Tante Mia, hat Brote geschmiert usw. Es gibt diverse Futterbuden & Theken. Das Warsteiner-Iglu war gut gemeint und wäre bei Regen sicher Zufluchtsort Nummer eins gewesen.

Um 19.30 Uhr entern die Berliner Mat.Joe dann die Lausbuben-Stage. Matze und Joe hatten letzte Nacht noch im Ritter Butzke gespielt und genießen sichtlich das Frischluft-Feeling.

Zwischenzeitlich trifft Headliner Thomas Schumacher ein. Letztes Jahr im Oktober hat Thomas bereits für die Lausbuben im Zirkuszelt in Osnabrück gespielt und begrüßt Veranstalter Dansir herzlich. Das Bremer Urgestein erzählt uns, dass er mittlerweile längst in Berlin wohnt und seinen Gig in Vechta mit einem Besuch zu Hause verbindet. IMG_8389

Auf der Stage haut Thomas Schumacher dann in die musikalische Kerbe, für die er bekannt ist. Elektrochemie LK – Schall lässt grüßen! Nebenan startet eine Feuershow. Von Weitem sieht es aus, wie ein Tomorrowland-Spektakel. Auf diesen Schnickschnack wurde in der guten Stube verzichtet.

Anschließend versammeln sich alle Acts, die bereits mittags an der Reihe waren, bei Tom Stil. Frank Kruse, Ryan Stephens und Nana K leisten mit den Lausbuben-Freunden Full-Support. Für Nacht | Hell die letzte Aktion des Abends.

Danke Tante Mia, du hast uns bestens versorgt! Bis auf ein Manko: Müllberge aus Plastikbechern und Glasflaschen passen so gar nicht zu dir. Bitte finde hier eine Lösung!!

Ansonsten hast du´s drauf. Wir freuen uns auf ein weiteres Tänzchen mit dir im nächsten Jahr am 25.05.2017 ab 12 Uhr. Hoffentlich wieder im Sonnenschein!

Sonnenfrau

Bildergalerie: 

By Nacht | Hell: https://www.flickr.com/photos/97588792@N03/albums/72157667836022152

By Frank Schürmann: https://www.flickr.com/photos/97588792@N03/albums/72157668096607325

Videos:

Dansir & Louis Dinkgrefe, Crowd: https://youtu.be/ps3PqhKfcZY

Dansir & Louis Dinkgrefe, Stage: https://youtu.be/7__ljSPxLf0

Nature One 2015 – Bleiben so wie man ist

3 Aug

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„This one is dedicated to all the ravers in the nation.“ Dunes Ansage erklingt und tausende Hände schnellen Richtung Himmel. Es ist kurz nach Mitternacht am Samstag, 01. August 2015 und wir befinden uns auf der 21. Nature One auf der Raketenbasis Pydna im Hunsrück. Einmal jährlich herrscht hier in der Idylle ein Ausnahmezustand, der seinesgleichen sucht. Inmitten von jungen und alten Gleichgesinnten raven wir auf dem Classic Floor zu dem Sound längst vergangender Tage.

Rolle rückwärts: Dieses Jahr eine neue Herausforderung für uns, die Nature One vor dem offiziellen Start, dem MiXery-Opening am Donnerstagabend, zu erleben. Viele  reisten bereits seit dem frühen Morgen an, um pünktlich im Camping Village auf der Matte zu stehen. Wir checkten am frühen Abend im MiXery-Camp ein, von dort aus war es auch der schnellste Weg zum Gelände. Vor einer riesigen Bühne groovten sich die „endlich normalen Leute“ auf das bevorstehende lange Wochenende ein, um das „Wir-Gefühl“ zu erleben, den Alltag hinter sich zu lassen und auszurasten.

Staunend und teilweise leicht kopfschüttelnd beobachteten wir das rege Treiben auf dem Campingplatz am Freitagmittag. Hier gibt es Tag und Nacht keinen Ruhebereich, sondern einen Kampf der Sounds. Eine gute Vorbereitung ist dabei alles. Wir relaxten im MiXery-Camp in der Sonne, wer hier was vergessen hatte, bekam alles vor Ort.

Das ausverkaufte Nature One-Land öffnete um 20 Uhr für 65.000 Besucher die Tore. Wir erkundigten zu allererst das Gelände und statteten unseren Freunden vom Hexenhouse meets Heven & Hill Festival auf dem einen Berg und RauteMusik.FM meets HouseKeeper auf dem anderen Berg einen Besuch ab. Hier oben hatte man den Überblick und noch herrschte die Ruhe vor dem Sturm. Weiter ging es zu den Bunkern: Der Regenbogenflagge entlang zum Vogue Club for Gays, Lesbians & Friends und danach zur Technohölle von Acid Wars.

Es war kurz vor 22.30 Uhr, als WePLAY-Label-Chef Stefan Dabruck zum wiederholten Male auf dem Open Air Floor einheizte, natürlich nicht ohne mindestens einen Track seines Ziehsohns Robin Schulz zu spielen. Danach ging es für die Meute weiter zum House auf House, das in dieser Nacht vom Kölner Sublabel TONSPIEL gehostet wurde. Es war klar, dass das Zelt bereits früh aus allen Nähten platzen würde, obwohl es dieses Jahr noch vergrößert wurde. Highlight war, wie erwartet, der Auftritt vom Osnabrücker Jung Robin, der es genoss, so viele Jungs, Mädels & DJ-Kollegen seines Labels, um sich zu haben, u.a. Pingpong, Scheinizzl, FlicFlac und HUGEL.

Wie macht man sich fit für eine zweite, lange Partynacht?! An der Oxygen-Bar! So saßen wir am frühen Samstagabend am Tresen und testeten uns durch die Duftrichtungen. Wir entschieden uns für Cranberry, das versprach ein vitalisierendes Gefühl. Frei nach dem Motto „I´m hungry for the power“ konnte man hier für fünf Euro fünf Minuten Sauerstoff tanken. Den Jungs von DBN schien dies auch zu gefallen. Sie machten hier direkt einen Stopp mit einem Kamerateam, welches die DJs durch die Nacht begleitete.

Nach einer Runde Herzmusik bei Lexer, gefolgt von Maskenmann Claptone, war es um Mitternacht Zeit für die alljährliche Pressekonferenz. Oliver Vordemvenne von I-Motion berichtete über den reibungslosen und friedlichen Festivalablauf. Klaudia Gawlas erinnerte sich noch gut daran, wie sie 2005 als Raverin selbst noch campte und brannte für Ihren Gig im Century Circus, wo sie um 3.30 Uhr spielte. Selbst der Bürgermeister der Kreisverbandsgemeinde Kastellaun hatte sich 2015 nicht nehmen lassen, an der PK teilzunehmen. Freudestrahlend erzählte der Mann im Guns N´ Roses Shirt, dass er an diesem Wochendende nicht Bürgermeister von 15.000 Einwohnern ist, sondern von stolzen 80.000!

Nach dem riesigen Feuerwerk-Spektakel zur diesjährigen Hymne, legte Dr. Motte auf dem Classic-Terminal in guter, alter Schulmanier eine Platte nach der anderen auf die Teller. Er selbst sah aus wie ein „Space-Teddy“ und blieb bei seinem Set nicht hinter den Decks, sondern ravte auch davor ab. In diesem Moment hatte ich das diesjährige Motto „Stay as you are“ live vor Augen. Alle werden älter, junge Leute kommen nach, die die Berliner Loveparade nur aus Erzählungen kennen, EDM steht bei vielen ganz weit oben und wird auch auf der diesjährigen Nature mehr denn je gelebt, aber eines wird nicht vergessen: Der Ursprung in Kombination mit der Weiterentwicklung und deswegen meine Bitte: Der Classic Floor muss eine feste Institution bleiben! Genau wie DJ Dag, der die Nature One standesgemäß auf dem Open Air Floor verabschiedet.

Aber so weit war es noch nicht, die Sonne war längst noch nicht aufgegangen. Für Nacht | Hell ging es zurück zum House of House, unseren Lieblingsfloor. Der Berliner Sascha Braemer hielt hier seine What I Play-Flagge hoch und spielte konsequent den Sound, den es hier leider eher selten zu hören gibt und wenn, dann nur hier.

Wir fühlten uns in das letzte Jahr zurückgebeamt, als sich einige Jungs wieder mit ausgerissenen Baum-Ästen startklar für das Set von Dominik Eulberg machten. Der Mann aus dem Wald schien seine Naturaffinität auf das Publikum zu übertragen. Wie passend mitten im idyllischen Hunsrück. Manche Sachen bleiben halt so, wie sie sind.

Sonnenfrau

Bildergalerie:

By Nacht | Hell:

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By Technopixel:

http://www.technopixel.de/partypics.php

Video:

Pressekonferenz: https://youtu.be/WMiENWe_P1c

 

Ravende Radiohörer auf der zweiten RadioNation

29 Sep

OLYMPUS DIGITAL CAMERAMannheim – die baden-württembergische Universitätsstadt ist bekannt für ihre Straßenquadrate, den Wasserturm als Wahrzeichen von „Mannem“ und einmal jährlich Anlaufpunkt für alle Anhänger der elektronischen Musik bei der Time Warp. Bis jetzt, denn seit letztem Jahr gibt es einen weiteren festen Termin, die RadioNation. Sunshine live, der Radiosender für die elektronische Musikkultur, hat einen neuen Rave ins Leben gerufen und damit einen jährlichen Treffpunkt für alle seine Hörer geschaffen. Dafür haben sich die Jungs und Mädels vom Radio auch 2014 wieder den organisationsstarken Partner I-Motion dazugeholt. Am Samstag, 27.09., startete bereits um 20 Uhr das Programm in der Maimarkthalle. Vom Einlass, über die Sicherheitsstandards bis hin zu den Ess- und Merchandiseständen, hier war deutlich zu erkennen, wer dahintersteckte. Wer einmal auf einer I-Motion-typischen Produktion, wie der Mayday, Ruhr in Love oder Nature One dabei war, weiß, wovon ich spreche. Im Eingangsbereich begrüßte das verlorengeglaubte sunshine live Baby die Gäste, allerdings gesichert hinter einem Zaun. Auf drei Floors wurde die Bandbreite von EDM, über House bis Techno abgedeckt. Der Raucherfloor, das Studio 1 mit Chico Chiquita, DJ Falk, Klubbingman, Stefan Dabruck, ATB, DBN, Woody van Eyden und Felix Kröcher. Im Studio 2 waren Fabian Ferox b2b Jackbell, DJ Hildegard, Faul, Tom Novy, Hanne & Lore, Stereo Express, Wishes & Dreams am Start und im 3. Studio Mixery spielten Peter Eilmes, Steffen Baumann, Raphael Dincsoy, Marco Bailey, DJ Emerson und Gary Beck. Auch an die Daheimgebliebenen wurde gedacht, so hat sunshine live abwechselnd von den drei Floors die ganze Nacht live übertragen. Das Sendestudio war der Mittelpunkt des Events, hier gab es DJ-Interviews und die Moderatoren live und in Farbe, bzw. das Gesicht zur Stimme aus dem Radio. Neu in diesem Jahr war die Möglichkeit für die 16- und 17-Jährigen die RadioNation mit einem Erziehungsberechtigten, bzw. einem „Muttizettel“ zu besuchen. Da wunderte es nicht, dass das Publikum so jung war wie niemals zuvor und schon relativ früh viel los war. Es herrschte Zurückhaltung bei den Nachwuchsravern, auch bei der Outfitwahl. Es gab zwar einige Mädels in bauchfreien Tops, die sich gerne fotografieren ließen und einen lustigen Typen im Tigerkostüm. Ein Appell an die Generation über 25: Runter vom Sofa und rein in den Rave, hier fehlte die bunte Mischung! Als Stefan Dabruck im Studio 1 den Robin Schulz Hit „Prayer in C“ von Lilly Wood & The Prick in seinem Remix abspielte, wurden die Hände in die Höhe gerissen. Auf dem härteren Mixery Floor pfefferte Raphael Dincsoy zwischendurch alte Techno-Klassiker ab. Die treuesten Fans schien in dieser Nacht allerdings ATB zu haben. Der Bochumer, der gerade von Ibiza zurückgekehrt war, wurde in der ersten Reihe mit Fahnen gefeiert. Wer von den 6.000 Besuchern nach dem fast 10-stündigen Rave noch kein Piepen im Ohr hatte, gab sich den Rest bei Felix Kröcher. Denn bei dem sunshine-live Aushängeschild läuft es immer weiter.

Sonnenfrau

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Video:

Raphael Dincsoy: http://youtu.be/PZmUhzlS0O4

Gold zum 20. Jubiläum – Nature One 2014

4 Aug

OLYMPUS DIGITAL CAMERAWie passend zum diesjährigen 20. Jubiläum: Kurz vor dem Festival meldete I-Motion, dass die Nature One unter dem Motto „The Golden 20“ mit 72.000 Karten zum ersten Mal ausverkauft wäre. Das bedeutete bereits im Vorfeld Gold für den Veranstalter. Reine Besucher des Campingplatzes sollten aus Kapazitätsgründen bitte nicht anreisen. Ja, es gab sie wirklich in der Vergangenheit, die Leute, die gar keine Eintrittskarte hatten und mit einer eigenen Bühne und Musik nicht ein einziges Mal den Campingplatz verließen. Das hat mit dem eigentlichen Event nichts zu tun! Alle anderen konnten bereits ab Donnerstag, 31.07.2014 den Weg ins Hunsrück antreten, um schon beim Mixery Opening mit dabei zu sein und an vier Tagen und drei Nächten möglichst viel von den 300 DJs und Live-Acts mitzubekommen.

Dieses Jahr war es auch für mich ein Jubiläum: Nature One die 15. In den Jahren habe ich einige kommen und gehen sehen. Was hatte sich konkret geändert? Die Location wurde natürlich immer weiter ausgebaut bzw. vergrößert und die Musikstile unterliegen einem ständigen Wandel. Doch es gibt tatsächlich Leute, die es im wahrsten Sinne des Wortes „ganz nach oben“ geschafft haben und jetzt selbst als DJ oder Stagemanager auf den großen Bühnen aktiv sind. Früher haben sie als junge Raver auf den Floors gefeiert und werden nun zu Recht bejubelt. Eins ist für alle, die noch dabei sind, geblieben: Die Liebe zur elektronischen Musik in all ihren Facetten.

Zu Beginn entdeckten wir Freitagabend im Eingangsbereich einen Trend 2014: Turnbeutel mit Aufschriften wie Rave, Techno und mehr wurden von Stick That an ihrem eigenen Stand angeboten. T-Shirts, Tops und Aufkleber ergänzten den handmade Stuff. Nacht | Hell entschied sich für „Sexy Rave Gurke“.

Stefan Dabruck heizte gerade die Meute auf dem OpenAirFloor ein. Zu diesem Zeitpunkt, 21 Uhr, war schon viel los. Im Anschluss daran ging es für ihn zu seinem Label-Floor: WePLAY präsentierte sich zusammen mit BUCK ROGERS auf dem zweiten Berg links, der schon von weitem durch riesige weiße Ballons zu erkennen war. Dort spielte Stefan nicht selbst, sondern ließ anderen Künstlern den Vortritt. Es gab ein großes Wiedersehen mit den WePLAYern Falko Niestolik, Jean Elan, Brockman & Basti M und Tocadisco.

Am Samstag wurde uns die Weitläufigkeit der alten Raketenbasis Pydna in Kastellaun bewusst, das gesamt genutzte Gelände betrug 2014 stolze 350.000 qm. Über dem Golden20-Floor thronte eine überdimensionale Geburtstagstorte mit goldenen Kerzen, mit dabei Jungs der 1. Stunde, wie Charly Lownoise & Mental Theo und Hooligan.

Zur Nature One gehört genug Kondition dazu, um alle Floors auf den Bergen zu erklimmen. Belohnt wird man durch den fantastischen Ausblick. Leider gibt es bis heute nur kleine Tritt-Bretter, die nach oben führen. Hier müsste dringend mit festen Treppenstufen nachgebessert werden, zu oft gab es schon Stürze, die mit Nasenbluten geendet haben. Die alten Bunker sind dagegen als Partylocation wie gemacht. Hier kann wie bei Acid Wars richtig gebrettert werden.

Insgesamt gab es 23 Bühnen. Auf dem OpenAirFloor wurden die Besucher auf eine riesige LED-Wand hinter der Bühne projiziert, das sorgte für ein Wir-Gefühl bei jedem einzelnen. Der Century Circus hat eine Dimension angenommen, dessen komplette Größe man nicht mehr abschätzen kann. Brian Sanhaji spielte live, vor dem Nature One-Altmeister Felix Kröcher. Weitere harte Töne gab es von Klaudia Gawlas, die Frau mit dem Herz am rechten Fleck, Global-Player Chris Liebing und dem Lächler Marco Bailey.

Um kurz nach eins startete das riesige Geburtstags-Feuerwerk, die Berge waren überfüllt, um einen möglichst guten Platz zu erwischen und das Spektakel chillig zu beobachten. Robin Schulz, der vorher noch schweißgebadet im House of House aufgelegt hatte, gab dann noch eine Runde auf seinem Label-Floor. Die Osnabrück-Rufe folgten ihm bis auf dem Berg. Peer Kusiv tat es ihm gleich und spielte auch erst im House-Zelt live und dann bei WePLAY.

Besonders auffällig war dieses Jahr, dass viele Leute etwas mitgebracht hatten: Ob aufblasbare Gummitiere, oder auch Puppen (ja auch richtige für Kinder) bei den Jungs und Fächer und Blumenkränze bei den Mädels.

Wer selbst nichts dabei hatte, besorgte sich etwas. Bei Dominik Eulberg im House of House konnte ich meinen Augen nicht trauen und stand wortwörtlich im Wald: Sträuche, bzw. ganze Bäume wurden ausgerissen und in die Luft gehalten. Was sehr passend war, da der „Waldmensch“ Dominik, Student der Biologie ist und für seine Natur- und Tiergeräusche bekannt ist. Doch die Natur im schönen Hunsrück sollte erhalten bleiben. Mein Appell: Das nächste Mal bitte Plastikpflanzen mitbringen, die halten auch länger.

Den totalen Abriss auf dem OpenAirFloor veranstalteten DBN mit EDM-Klängen gepaart mit der fröhlichen Stimme von Cosmo Klein, was für eine Kombi! Die Masse stand drauf und folgten den Befehlen der Jungs, tausende Menschen setzten sich auf Kommando hin und sprangen dann wieder auf.

Mein favorite Set hörte ich dann im House of House beim Berliner Holgi Star. Das war eine Wohltat für meine Ohren, hier kam Underground-Feeling auf.

Dann kam der Moment, auf den ich gewartet hatte: Die Sonne ging auf und DJ Dag aus Frankfurt startete das letzte Set um 7 Uhr auf dem OpenAirFloor, der Klassiker schlechthin. Als Opener spielte er „Follow me“, das neue Release von ihm & Matthew Kramer auf WePLAY. Harmonische eineinhalb Stunden führten durch diesen besonderen Sonntagmorgen und dann zum gebührenden Abschluss.

Bei der Abreise gegen Mittag bildeten sich lange Schlangen bis zur Autobahn und es dauerte ewig, bis man die erst mögliche Auffahrt erreichen konnte. Als wir dann unterwegs von heftigen Regenschauer inklusive Aquaplaning überrascht wurden, wurde uns erst einmal bewusst, wie stimmig alles vor Ort war.

Sonnenfrau

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Videos:

Falko Niestolik: http://youtu.be/zKTa8jCIfH4

DJ Dag: http://youtu.be/nP5NHwl9feI

Elektronische Liebe im Wetter-Mix bei der Ruhr in Love 2014

6 Jul

OLYMPUS DIGITAL CAMERA11 Uhr, Samstag-vormittag, 05.07.2014, Dortmunder Haupt-bahnhof: Ungeduldige junge Leute stehen am Gleis und warten auf die Bahn Richtung Oberhausen, das Ziel ist die Ruhr in Love 2014. Während sich die Jungs mit Bier und Mukke in Stimmung bringen, checken die Mädels noch einmal ihr Make-up und trinken ein Schlückchen Prosecco aus der Flasche. Viele nehmen das Angebot dankend an, denn die Fahrt mit den Regionalzügen im VRR-Verbund ist bereits im Eintrittspreis enthalten.

Dieses Jahr machte auch Nacht | Hell dieses Vor-Spektakel mit, obwohl die ganze Sache wohl eher einer Fahrt Richtung Ballermann glich und wir dann froh waren, den Olgapark zu erreichen. Seit einer halbe Stunde war das Open Air bereits in vollem Gang. Ein heftiger Regenschauer trieb die Leute zuallererst zu den Merchandiseständen, um sich mit Regenponchos auszustatten.

Auf der neon-dekorierten Mixery-Stage tobten bereits die 2Elements. Die beiden erfahrenen Mädels verstehen es, auf das Publikum einzugehen bzw. mit ihnen zu spielen und hatten sichtlich Spaß dabei.

Um 13.30 Uhr startete dann der Nummer-1-Macher Robin Schulz. „Waves“ und „Prayer in C“ wurden lauthals mitgesungen. Da die Hits täglich mehrmals im Radio laufen, haben die Meisten die Texte intus. Bei „Willst du“ gab es für Robin keinen Halt mehr: Er sprang auf den Tisch und bespritze die Menge mit seinem Moet & Chandon-Champagner und ließ so einige daran teilhaben.

Direkt danach ging es für Robin zu seinem Label, bzw. zu dem WePLAY & Loft-Gallery-Floor pres. by virtual nights, dort wurde er schon sehnsüchtig erwartet. Mittlerweile hatte es aufgehört zu regnen und der Floor mit einem der besten Ausblicke über das Gelände, platzte aus allen Nähten.

Abgelöst wurde er dann von seinen Osnabrücker Kollegen Stil & Bense, die teilweise mit einer Gitarre performten. Das war etwas anderes und ein nicht gewöhnlicher Anblick hier.

Bei der Ruhr in Love hat jeder die Qual der Wahl, 2014 präsentierten sich erstmals 40 Floors, viele an der gewohnten Stelle. Wir entschieden uns dieses Jahr dagegen, von einem zum nächsten Floor zu hetzen.

WePLAY-Mitarbeiterin DJane NIC machte nicht nur hinterm DJ-Pult eine gute Figur, sondern verteilte auch fleißig T-Shirts, Hüte usw. in der ersten Reihe. Neben Kid Chris, war auch der Franzose Faul mit von der Partie und durfte nicht fehlen.

Danach besuchten wir unsere langjährigen Freunde von Hexenhouse und Housekeeper, die ihre Floors praktischerweise wieder direkt nebeneinander hatten. Da Hool ist eine Institution bei den Hexenhousern und wird mit „I love“-Stickern von den Leuten seit vielen Jahren (damals noch als DJ Hooligan) gefeiert. Nebenan hatten gerade die Jungs von Lifekiss & Hoover ihr Set bei den Housekeepern beendet

Jetzt war es Zeit für Techno auf dem Open Air Floor, bzw. für das Brett von Klaudia Gawlas, gefolgt von Torsten Kanzler. Ein krönender harter Abschluss.

Nicht ganz: Wieder oben auf dem Hügel angekommen, gingen gerade die drei festivalerfahrenen Jungs von DBN noch einmal so richtig ab. In Gummistiefeln feuerte Tobias die Kaltluftpistole ab.

Danach folgten housige, angenehme Klänge von Phil Fuldner, hier ließen wir die diesjährige Ruhr in Love in den letzten Sonnenstrahlen ausklingen.

Vielen Clubs hatten noch zu diversen Afterparties eingeladen.

Unser Tag sollte so enden, wie er begonnen hat und so vervollständigten wir unser Experiment und traten die Rückreise mit der Bahn an. Der Ablauf im Bahnhofsgelände verlief reibungslos, doch im Zug fingen ein paar Betrunkene eine sinnlose Schlägerei an, aus scheinbar lapidaren Gründen. Diese Leute haben nicht verstanden worum es geht und dieses Verhalten passt so gar nicht zu dem, für was die elektronische Musikszene steht!

Insgesamt haben 46.000 Besucher auf der Ruhr in Love friedlich ihre Liebe zur Musik ausgelebt und im Wetter-Mix gefeiert.

Sonnenfrau

Bildergalerie: https://www.flickr.com/photos/97588792@N03/sets/72157645491436236/

By Karl Technopixel Boos: https://www.facebook.com/technopixel/media_set?set=a.10204298422130815.1073741968.1536685149&type=3

Videos:

2Elements: http://youtu.be/CIWO2_WLNjk

Stil & Bense: http://youtu.be/K32ZR1KwfIk

Klaudia Gawlas: http://youtu.be/eUCTLciu4ZU

DBN: http://youtu.be/7kex0zYYPE8

WePLAY, Loft-Gallery-Floor by Karl Technopixel Boos: http://youtu.be/FB0hP5VwHw8

 

 

 

 

 

Elektronisches Fieber am Strand von Goldenstedt

30 Mai

OLYMPUS DIGITAL CAMERAEin Open-Air ist die Königsdisziplin eines jeden Veranstalters, kein Event steht und fällt so mit dem Wetter. Schon die Tage vorher wurde rund um das Amphitheater in Goldenstedt Sand angekarrt, Beach-Bars aufgebaut und die drei Stages errichtet, alles im strömenden Regen. Doch am Vatertag, 29. Mai 2014, geschah ein kleines Wunder: Es blieb trocken inklusive einiger Sonnenstrahlen.

Um 12 Uhr startete das Festival, am idyllischen Hartensbergsee, welches kurzzeitig vom Strandrausch in Strandfieber umgetauft wurde. Wie auch immer, ein Fieberrausch war es allemal.

Leicht angeschlagen von der letzten Nacht machte Nacht | Hell sich auf den Weg Richtung Vechta. Nach Verlassen der Autobahn und danach noch unglaublicher 30-minütiger Fahrt über Land erreichten wir das Festival. Die Party war bereits im vollen Gang. Wie auf einer Kirmes gab es zahlreiche Gastrostände. Plötzlich standen wir mitten im Wald, bzw. im Amphitheater, an diesem Tag das Zuhause der Lausbuben mit einem atemberaubenden Ausblick.

Die Osnabrücker Louis Dinkgrefe, Frank Kruse und Stil & Bense live waren schon seit mittags voll dabei, gefolgt von Beatamines aus Erfurt. Deep, porner, Pornbugs aka Sven Czerwienski und Sven Goder trafen den Klang des Tages.

Eine komplett andere Welt gab es nebenan im Mainfloor, ganz vorne mit dabei DBN und die Housedestroyer. Hier wurde mächtig aufgefahren, mit einer riesigen Licht- und Tontechnik wurde der Floor buchstäblich abgerissen. Für fast jede Spielart elektronischer Musik war etwas dabei. Easy, aber bestimmt nicht langweilig, war es auf dem dritten Floor der Rumpelkiste, mit u.a. Steve Pride.

Wieder bei den Lausbuben, gaben sich die Knalltüten Dansir & RicD ein B2B. RicD aus Leipzig hat in dieser Kombi schon ein paar Mal mit Daniel gespielt, denn die beiden Tüten knallen ordentlich zusammen.

Ryan Stephens Set begann so friedlich, natürlich durfte Robin Schulz, bzw. sein aktueller Remix für „Prayer in C“ von Lilly Wood & the Prick`, nicht fehlen, inklusiver Hands-up.

Dann geschah etwas, was so gar nicht hier hingehörte: Eine Schlägerei mitten auf der Tanzfläche. Ein paar Securitys kamen herbeigeeilt, um die aufgeheitzten Gemüter zu beruhigen, was nicht sofort gelang. Die Musik blieb so lange aus, bis die Sachlage endlich unter Kontrolle war. Es ging um die Liebe & Spaß zur Musik und wer das nicht verstand, war fehl am Platz!

Nach Ryan war Tam (Luna Tom) an der Reihe, leider fehlte krankheitsbedingt Tam Nr. 2 (Christopher Noble).

Unser Fazit: Bis auf eine negative Ausnahme feierten insgesamt ca. 5.000 Besucher friedlich und entspannt auf dem nordischen Elektro-Festival. Dieser Feiertag machte seinem Namen alle Ehre.

Sonnenfrau

Bildergalerie: https://www.flickr.com/photos/97588792@N03/sets/72157644924175305/

Nature One 2013 – Das leuchtende Land

13 Aug

DSCF4583Gummistiefel und Regenjacke, auf das sonst überlebenswichtige Festival-Equipment konnte man 2013 getrost verzichten. 32 Grad und keine Wolke am Himmel, so startete die Nature One am Freitag, 02.08., um 20 Uhr in der Raketenbasis Pydna im idyllischen Kastellaun / Hunsrück. Bereits am Abend zuvor nahmen einige „Nimmersatte“ das Mixery-Opening auf dem Campingplatz mit. Dann war es soweit für: „A time to shine“. Vor uns lag eine Auswahl an 300 DJs und Live-Acts aus über 25 Nationen, verteilt auf 23 Bühnen und einer Gesamt-Fläche von ca. 350.000 qm.

Diese Zahlen musste ich erst einmal auf mich wirken lassen. Auch den gigantischen Open Air-Floor mit Riesen-Traversen, Spiegelkugeln und LED-Tafeln. Die wahre Kunst bestand bei diesen Dimensionen darin, sich einfach treiben zu lassen.

In der Medienlounge hatte sunshine-live das Konzept geändert. Anstatt wie sonst aus dem stillen Kämmerlein – sprich Backstage – zu senden, wurden vor Ort Interviews geführt. So bekam man live einen Eindruck, wie´s beim Radio läuft. Eine weitere Neuerung war der Fokus auf die „ganz Harten“, Masters Of Hardcore sorgten dafür, dass insbesondere auch die Holländer den Weg nach Rheinland-Pfalz fanden.

Die Nature-One-Macher vermischen den Sound nicht und bleiben der elektronischen Musik treu. Kein (Hard-) Rock und Hip Hop, hier gilt das Rave-Reinheitsgebot. Und genau dieses beschert das Wir-Gefühl gepaart mit Freiheit und Lebensfreude. 10.000 „Shining faces“ erlebten u.a. Sebastian Ingrosso auf dem Open Air-Floor.

Im Century Circus übergab Klaudia Gawlas mit „Papillon“ – ein Track aus ihrem ersten Album „Zeitgeist“ – um kurz nach Mitternacht das Steuer an Felix Kröcher. Bekannte Feiernasen aus dem Münsterland trafen wir bei Man at Arms vs. Sorgenkint im Acid Wars & Fusion Club Bunker.

Der pure Kontrast dazu waren Bademantelträger, die im Vogue Club for Gays & Lesbians zu Houseklängen abfeierten. Eine „interessante“ Abwechslung waren die Musiker der Jägermeister-Blaskapelle, zum Glück nur temporär. Dann reichte es auch mit dem „Musikantenstadl“, als DBN endlich den Gasthof enterten. Für die drei Jungs ging es später noch weiter ins House of House. Die Hexenhouser hatten ihr Quartier wieder auf dem gefühlt höchsten Berg des Geländes bezogen, hier war u.a. Dr. Motte am Start.

64.000 verkaufte Tickets wurden in der Nacht von Samstag auf Sonntag in der Pressekonferenz verkündet – das war ein neuer Rekord! Bei der Nature One soll der Besucher weiterhin an erster Stelle stehen, gefolgt vom Künstler. Es ist schon fast Tradition, dass Marco Bailey – stellvertretend für seine DJ-Kollegen – an der Runde teilnahm.

Nik Schär, Geschäftsführer von I-Motion, teilte mit, dass aufgrund des heißen Wetters die Wasserversorgung auf dem Campingplatz kurzzeitig knapp geworden ist. Es sei aber alles glattgelaufen, insgesamt wirken 2.500 Mitarbeiter an dem reibungslosen Ablauf mit. Wie schon auf der Ruhr in Love, wurde auch wieder das Projekt „Viva con Aqua“ unterstützt, bei dem Restbons am Ausgang für „Sauberes Wasser in Uganda“ gespendet werden konnten.

Für uns ging es anschließend zum „röhrenden Hirschen“: Im Jägermeister-Gasthof pfefferte Klaudia Gawlas ihr Set ab, hier hatte man einen super Blick über das Gelände, die Nackt-Sprünge der Bungee-Jumper und das Feuerwerk zur Hymne.

Nachdem Charlie Lownoise & Mental Theo ihr „Wonderful Days“ zum Besten gegeben hatten, packten Dabruck & Klein ihre „Rave-Mottenkiste“ auf dem Classic Terminal aus und die gemischte Crowd rastete aus.

Es war Sonntag nach 7 Uhr, als der Dortmunder Ante Perry die Schlussphase im House of House-Zelt einläutete. Draußen knallte schon wieder die Sonne, während Simon Patterson´s Set eigentlich drauf hinarbeitete, als ob es kein Morgen gäbe.

Wer bis jetzt durchhielt, hatte es geschafft und blieb auf dem Open Air -Floor, um einen der magischen Momente mitzuerleben. Dieser ist alljährlich, wenn Urgestein DJ Dag hinter die Turntables tritt. Im Sonnenaufgang spielte der Frankfurter ausschließlich Vinyls und beendete mit „The Age Of Love“.

By the way: 2014 wird die Nature One 20!

Sonnenfrau

Bildergalerie: http://www.flickr.com/photos/97588792@N03/sets/72157635053129235/

Weitere Bilder von Partysan, u.a. Karl`Technopixel`Boos: http://partysan.net/category/fotogalerien/

Videos:

Pressekonferenz, Samstag http://youtu.be/i4BS7cfc9CA

Klaudia Gawlas, Jägermeister Gasthof, Samstag http://youtu.be/iEhqlXG1XF4

Dabruck & Klein, Classic Terminal, Samstag http://youtu.be/NuPk-rJUYI0

Simon Patterson, Open Air Floor, Samstag http://youtu.be/XKI3FeKN4xY

Weiteres Video von  Karl`Technopixel`Boos:

DJ Dag, Open Air Floor, Samstag http://www.youtube.com/watch?v=2mcXUiXd7zk&sns=em