Tag Archives: Dansir

Lausbuben Liebe am Alfsee / Junge Junge im Dr. Vogel

8 Mai

IMG_2235Mit viel Liebe zum Detail ist das Lausbuben Open Air am Samstag, 06. Mai 2017 über die Bühne gegangen. Wenn man es genau nimmt, nicht am großen Alfsee, sondern am Badestrand, den Dubbelausee in Rieste. Direkt neben der Wasserskianlage. Bei den Lausbuben ist alles ein wenig anders. Darauf legt Veranstalter Daniel Bruns wert. Hier zählen andere Werte. Und auf Chaoten verzichtet der Lausbuben-Chef gerne. Die Feierszene rund um Osnabrück weiß genau dieses Anderssein zu schätzen und fieberte dem Start in die Festivalsaison entgegen. Viele sind Wiederholungstäter und bereits das dritte Jahr in Folge mit dabei. Auch der Wettergott entpuppte sich als Lausbube und brauchte im Vorfeld nicht bestochen werden. 18 Grad und trocken, stabile Aussicht.

In erneuter Zusammenarbeit mit der Plus2event GmbH wurde auf dem Areal wieder alles hergerichtet, damit alle sich wohlfühlen: Riesige Bühne mit gewaltigem Soundsystem, breites Getränke- und Snackangebot, ausreichend Dixies und der Jägermeister-Aussichtsturm.

Traditionen soll man nicht brechen und somit war Frank Kruse wieder der Warm-Up-DJ der Stunde null. Raus aus dem Bus und rauf auf die Tanzfläche. Langsam aber sicher füllte sich der Bereich vor der Bühne.

Alec Troniq aus Dresden spielte eine Stunde live, bevor es später schon wieder ins Ritter Butzke nach Berlin ging.

Für ein DJ-Set waren die Zeiten allerdings knapp bemessen. Da konnte man nur direkt einen raushauen. Und wenn jemand das kann, dann die Jungs aus Berlin.IMG_2307

Zum einen Jakob von Format: B und zum anderen die Jungs von Aka Aka samt Thaelstroem.

Somit gab es kein langes Rumgeplänkel, sondern es wurde direkt geackert. Holger von AkaAka konnte dann auch nichts mehr hinter dem DJ-Pult halten. Er stürmte nach vorne und eskalierte mit dem Publikum.

Dann freuten wir uns, ein Urgestein der elektronischen Musikszene aus NRW nach langer Zeit mal wiederzusehen: Tapesh. Und einen Unterschied zu früher konnten wir auch nicht feststellen. Er rockte wie eh und je.

Spätnachmittags fand dann auch endlich die Sonne den Weg durch die Wolken. Wie kann es auch anders sein, wenn gleich zwei Franzosen nacheinander auftreten: Joachim Pastor und N´to von Hungry Music aus Paris.

IMG_2291Die Zeit verging wie im Flug. Es gab ausreichend Möglichkeiten, zwischendurch direkt am Wasser oder auf der großen Wiese zu chillen und das Spektakel zu beobachten.

Nachdem es etwas smoother geworden war, drehten Panik Pop ab 20 Uhr nochmal richtig auf. Wer regelmäßig bei den Lausbuben aufm Floor ist, dürften die Leipziger Jungs mehr als bekannt sein.

Langsam näherte sich das Open Air dem Ende, aber nicht ohne Daniel „Dansir“ Bruns. Schließlich hat man als Veranstalter doch eine Fürsorgepflicht und der ging er pflichtgemäß nach.

Standesgemäß versammelten sich alle, die noch auf den Beinen stehen konnten, vor, auf und neben der Bühne zum Abschlusstanz.

Dansir packte allen noch etwas gute Laune, Schokolade und Wein für die Rückfahrt ein, mit seinem Abschlusstrack „Wine and Chocolates“  von Theophilus London.

Um Punkt 22 Uhr wurde es auf einmal ganz ruhig am Alfsee.

Aber…

IMG_2202Junge, Junge, für uns ging ja noch weiter. Zwar gab es keine offizielle Afterparty, aber die Plakate der SoundBoutiqueler im Ausgangsbereich lockten in den Dr. Vogel.

Dort öffneten die Türen in dieser Nacht zwar etwas später, aber früh genug für alle, die nach Osnabrück heimkehrten.

Heute stand hoher Besuch aus dem Rheinland an. Junge Junge (Get Physical), die vor einiger Zeit mit „Beautiful Girl“ ihren Hit landeten und jetzt mit „Run Run Run“, auch auf Universal Music und wieder mit Kyle Pearce, nachlegen. Soviel Harmonie in den Tracks musste ja auch belohnt werden!

IMG_2340Nach dem Münsteraner Luna Tom legten die Beiden direkt los. Wenn man die Jungs so beobachtet, wird da in nächster Zeit sicher noch einiges kommen. Rochus und Michael fühlten sich sichtlich wohl im Vogel und feierten hinterher noch weiter mit der Crowd und Ryan hinter den Decks.

Veranstalter Ryan Stephens hatten wir hier lange schon nicht mehr spielen gehört. Das wurde mal wieder Zeit!

Sonnenfrau

Bildergalerie:

By Nacht | Hell: https://flic.kr/s/aHskVdz5R7

By Frank Schürmann: https://flic.kr/s/aHskW9V2Pv

Videos:

Dansir: https://youtu.be/Qb2IrnEc2cU

Dansir, Finale: https://youtu.be/Tgt6UXNIKQQ

 

 

 

Musik und Frieden im Wald – der Lachende Hans auf Reisen

29 Aug

OLYMPUS DIGITAL CAMERAHeimatverbundenheit – ein Gefühl, das sich ausprägt, wenn man nicht mehr am Geburtsort lebt. So auch beim Lachenden Hans, eine ganz besondere Open Air Location, die zwei Sommermärchen lang an der Neulandstraße zauberte und seit letztem Jahr auf Reisen ist. Für den Hans ging es raus aus der Stadt -> rein in den Wald. Und ist im Waldfrieden gelandet.

Eine idyllische Location, u.a. für Goa-Parties bekannt, ca. 40 Kilometer von Osnabrück entfernt. Daniel Bruns und sein Veranstaltungsteam waren nicht die Einzigen, die einige Kilometer zurückgelegt haben, um am Samstag, 27.08.2016, ab 11 Uhr, einen Tag lang in gewohnter Lausbuben-Art und Weise zu feiern.

Dirty Doering, Juliet Sikora, Franz Alice Stern, Markus Klee, Krink, Pornbugs, Frank Kruse uvm., die Acts kamen größtenteils aus Berlin, Dortmund oder der Heimat Osnabrück. Murat Intensive aus Istanbul war kein Weg zu weit, nach der letzten intensiven Afterparty hier musste er einfach wiederkommen. Viele reisten von Osnabrück, Vechta oder Oldenburg mit der Bahn an. Von Lemförde aus gab es dann einen Busshuttle.

Und alle wurden mit strahlendem Sonnenschein belohnt. Musik und Frieden im Wald. Ein größeres Glück konnte es eigentlich nicht geben. Wer da noch was zu meckern hatte, sollte lieber zu Hause bleiben und tat das vielleicht auch. Und was machten wir?! So viel sei verraten -> Wir hatten viel Spaß!

Wie im letzten Jahr gab es draußen zwei Floors. Als wir gegen 16 Uhr ankamen, spielte gerade Headliner Dirty Doering auf der Main seinen Katermukkesound. Was für ein Start!

Der zweite Floor „Upper Hill“ wurde in diesem Jahr von Bondage-Music gehostet. Die Pornbugs brachten Dilby, El Mundo, Krink – live und die Vogelperspektive mit, da freute sich der Lachende Hans.

Die ganze Zeit über gab es mehr als genug Möglichkeiten zu chillen, ob auf den Wiesen, im Baumhaus oder auf Schaukeln. Kostenloses Wasser kam direkt aus der Quelle.

Und wie vergeht der Tag mit so vielen Vögeln auf einem riesigen Areal? Wie im Flug!

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

So erlebt doch jeder selbst seine eigene Geschichte. Gewisse Dinge können nicht erklärt werden, die muss man selbst wahrnehmen: Wie das Abschlussset von Dansir und Louis Dinkgrefe. Wer die Tage und Nächte damals im Lachenden Hans mitgefeiert hatte, hat spätestens jetzt das Hans-Gefühl wieder. Oder lernte es endlich kennen!

Für alle, die nicht auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen waren, ging es pünktlich ab 22 Uhr Indoor weiter mit Fareed Escobar, Intensive, Tom Stil und P.A.C.O. Gut so, denn mittlerweile war es schon zappenduster.

Wir machten es uns zwischendurch am Lagerfeuer gemütlich und waren gespannt auf diejenigen, die ab 3 Uhr bis zum Ende spielen sollten. Das Motto: „Wer steht, der dreht…“

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Veranstalter Dansir schnappte sich direkt im Anschluss noch einmal P.A.C.O., nach Juliet Sikora, der zweite Kitball-Vertreter an diesem Tag. Eine Symbiose, die den Hans noch bis vier Uhr am Lachen hielt.

 

 

Übrigens: Wer Nacht | Hell kennt, weiß, dass wir auch sehr heimatverbunden sind.

Sonnenfrau

Fotogalerie: https://www.flickr.com/photos/97588792@N03/albums/72157672098049042

Videos:

Dirty Doering: https://youtu.be/Nu5ro7Jrdl4

Franz Alice Stern: https://youtu.be/TUGsKO0nwrw

Dansir & Louis Dinkgrefe: https://youtu.be/A8BE86uuSdA

Meuterei der Lausbuben am Alfsee

22 Mai

IMG_8666

Mit Pauken und Trompeten – so stehen sie da, zwölf junge Männer; trommeln und blasen auf ihren Instrumenten was das Zeug hält. Meuterei der Lausbuben oder was hat das Ganze auf sich? Veranstalter Daniel Bruns aus Osnabrück war so mutig, Meute aus Hamburg am Samstag, 21.05.2016 zum Alfsee zu holen und eine Symbiose aus elektronischer Musik und Marschmusik zu bieten und -> es kommt an. Erste Gehversuche in diese Richtung gab es bereits mit Aka Aka feat. Thalstroem bei den Open Airs in Damme und letztes Jahr hier in Rieste. Andersartig, schräg, etwas durchgeknallt, genau wegen dieser Mischung sind die Leute dabei.

Bereits seit 11 Uhr geht´s im Ferien- und Erholungspark soundtechnisch grandios ab mit Frank Kruse & Louis Dinkgrefe, Panik Pop, Alec Troniq & Gabriel Vitel, Lexer und David Keno. Bis auf die Residents sind alle Künstler aus dem Osten der Republik gekommen. Viele Gäste haben sich schon morgens einen Zug geschnappt oder sind im Bus von Feierreisen angereist und früh dabei. Das Wetter spielt mit frühlingshaften Temperaturen ohne Regen mit. Auf eine aufwändige Zeltüberdachung wurde verzichtet.

Was direkt auffällt: Kinderkrankheiten vom letzten Jahr sind ausgemerzt: Der Einlass läuft wesentlich strukturierter, Dank den Jungs von plus2event, die man von Tante Mia und dem Strandfieber kennt. Es gibt reichlich Dixies und das gastronomische Angebot ist groß. Vom Jägermeister-Aussichtsturm hat man einen überragenden Blick auf die feiernde Meute und den kleinen See, der ansonsten für Wasserski bekannt ist. Der größte Chill-out Bereich ist die Wiese selbst. Wer nicht in der Crowd abgehen will, tanzt lässig barfuß im Sand.

Lausbuben-Open-Air-Stammgast Niconé macht auch 2016 wieder einen Zwischenstopp, bis es weiter zum nächsten Gig nach Innsbruck geht. Mit einer Stunde war die Playtime für die DJs knapp bemessen und es geht Schlag auf Schlag mit Adana Twins und Format:B weiter.

IMG_8716Ab 20 Uhr erzählt Bebetta ihre musikalische Märchenstunde. Was soll ich schreiben? Manche Dinge muss man fühlen, dabei sein und sie selbst erleben. Die Wirkung ist sicher bei jedem anders, aber für mich ist es einer der Momente, den man gerne anhalten oder besser einpacken und mit nach Hause nehmen möchte.

Den fulminanten Abschluss feuern dann wieder Dansir & Ricd ab. „Thrill me“ von Junior Jack ist einer der letzten Tracks der Knalltüten. Um Punkt 22 Uhr geht ein Tag, wie ein schöner Traum, viel zu schnell zu Ende.

IMG_8745Die Lausbuben haben dann noch in die Budebums geladen. Unter den Osnabrücker Insidern als Ferner Welten bekannt, öffnet die On-Off-Location heute erstmalig als offizielle Aftershow in der Karlstraße. Hier gehört Lächeln zur Grundausstattung. Nach dem Tag am See und in der Natur muss man sich erst einmal an die stickige Clubluft gewöhnen. Ein rustikales Ambiente gepaart mit niedlichen Details erwarten uns.

Der Berlin-Einschlag der Artists zieht sich auch hier weiter durch´s Programm. Wir freuen uns auf alt bekannte Gesichter, wie die Pornbugs. Man merkt, dass es für die Jungs von Bondage-Music eine Herzensangelegenheit ist, mal wieder in Osnabrück zu spielen. Ein klein wenig Ritter Butzke-Feeling liefert dann zur fortgeschrittenen Stunde Mario Aureo.

Der Besuch des Toilettenwagens draußen mit Radiomusik holt mich dann auf den Boden der Tatsachen zurück. Zeit die Jacke zu holen. Wir beenden unsere Clubnacht mit einem Blick auf den Spruch an der Garderobe: „Säufste-stirbste, Säufste nicht, stirbste ooch, also säufste“. Typisch Lausbuben und stimmt ja auch, irgendwie…

Sonnenfrau

Bildergalerie: https://www.flickr.com/photos/97588792@N03/albums/72157668732478835

Video: Dansir & Ricd: https://youtu.be/bdeFSlt7900

Sonniges Tänzchen bei Tante Mia

7 Mai

IMG_8323Christi Himmelfahrt – ein beliebter Feiertag, der von den Männern gerne als Vatertag umgetauft wird. Der Tradition folgend ziehen vor allem männliche Dorfbewohner mit Bollerwagen und reichlich Bier los. Doch an diesem Donnerstag, 05.05.2016 zeigt sich ein ganz anderes Bild im sonst so übersichtlichen Vechta: Ca. 10.000 partyhungrige, junge Leute machen sich auf den Weg, um bei Tante Mia zu tanzen. Letztes Jahr um diese Zeit feierten alle beim Strandfieber in Goldenstedt, doch aufgrund der Vogelbrut mussten die Veranstalter kurzerhand umziehen.

Und so bekommt diese Ecke in Niedersachsen 2016 gleich zwei Elektro-Events. Das Strandfieber wird am 03.09.2016 ab 12 Uhr wie gewohnt am Hartensbergsee nachgeholt. Bis dahin sollten die Vögel längst flügge sein.

Wummernde Beats knallen uns entegen, als wir das riesige Areal nachmittags endlich erreichen. Dort wo im August Autoscooter, Bierzelte und Zuckerwatte zum Stoppelmarkt locken, haben die Eventagenturen Partykowsky und Queens Event GmbH eine Kirmes für den Elektrofan gezaubert. Wir machen einen Abstecher ins Zelt, beobachten kurz das wilde Treiben auf der Hauptbühne, dann geht´s schnurstracks zum Lausbuben-Floor, der guten Stube von Tante Mia mit gechilltem Deep-& Tech-House.

Nach und nach trudeln hier immer mehr bekannte Gesichter aus Osnabrück ein. Denn wenn die Lausbuben feiern, sind nicht nur die DJs am Start, Freunde und Bekannte des Hauses gehören dazu. Ohne sie wäre es nur halb so spannend! In diesem Moment übergeben gerade Panik Pop voller Feuer an die Residents Dansir & Louis Dinkgrefe.IMG_8334

Louis und Daniel waren eigentlich nacheinander angesagt, entscheiden sich aber spontan für ein B2B. Diese Kombo ist Open-Air-erprobt und sollte auch so sein. 25 Grad, blauer Himmel, strahlender Sonnenschein, fröhliche Menschen und passende Beats – so stellt man sich eine gute Stube vor.

Um 18 Uhr war Zeit für Miyagi, der uns für sein lockeres Set im Lachenden Hans in Erinnerung geblieben ist. Heute legt er ein paar Beats Per Minute mehr drauf.

IMG_8363Nebenan zerstören die Housedestroyer den Tanzgarten und das EDM-Publikum auf dem Main-Floor tobt. Tante Mia hat an alle gedacht! Spannend zu beobachten, wie die Leute sich zielgerichtet verteilen. Wie bereits vor zwei Jahren auf dem Strandfieber, rocken DBN derbe, hier im Discokugel-Zelt, der Diele.

Für alle hungrigen Mäuler sorgt Tante Mia, hat Brote geschmiert usw. Es gibt diverse Futterbuden & Theken. Das Warsteiner-Iglu war gut gemeint und wäre bei Regen sicher Zufluchtsort Nummer eins gewesen.

Um 19.30 Uhr entern die Berliner Mat.Joe dann die Lausbuben-Stage. Matze und Joe hatten letzte Nacht noch im Ritter Butzke gespielt und genießen sichtlich das Frischluft-Feeling.

Zwischenzeitlich trifft Headliner Thomas Schumacher ein. Letztes Jahr im Oktober hat Thomas bereits für die Lausbuben im Zirkuszelt in Osnabrück gespielt und begrüßt Veranstalter Dansir herzlich. Das Bremer Urgestein erzählt uns, dass er mittlerweile längst in Berlin wohnt und seinen Gig in Vechta mit einem Besuch zu Hause verbindet. IMG_8389

Auf der Stage haut Thomas Schumacher dann in die musikalische Kerbe, für die er bekannt ist. Elektrochemie LK – Schall lässt grüßen! Nebenan startet eine Feuershow. Von Weitem sieht es aus, wie ein Tomorrowland-Spektakel. Auf diesen Schnickschnack wurde in der guten Stube verzichtet.

Anschließend versammeln sich alle Acts, die bereits mittags an der Reihe waren, bei Tom Stil. Frank Kruse, Ryan Stephens und Nana K leisten mit den Lausbuben-Freunden Full-Support. Für Nacht | Hell die letzte Aktion des Abends.

Danke Tante Mia, du hast uns bestens versorgt! Bis auf ein Manko: Müllberge aus Plastikbechern und Glasflaschen passen so gar nicht zu dir. Bitte finde hier eine Lösung!!

Ansonsten hast du´s drauf. Wir freuen uns auf ein weiteres Tänzchen mit dir im nächsten Jahr am 25.05.2017 ab 12 Uhr. Hoffentlich wieder im Sonnenschein!

Sonnenfrau

Bildergalerie: 

By Nacht | Hell: https://www.flickr.com/photos/97588792@N03/albums/72157667836022152

By Frank Schürmann: https://www.flickr.com/photos/97588792@N03/albums/72157668096607325

Videos:

Dansir & Louis Dinkgrefe, Crowd: https://youtu.be/ps3PqhKfcZY

Dansir & Louis Dinkgrefe, Stage: https://youtu.be/7__ljSPxLf0

Ich bin dann mal OFFLINE… Die neue Art des Feierns!

27 Dez

IMG_7178

Die Nacht des ersten Weihnachtstages habe ich OFFLINE verbracht, auf eine neue Art. Tom Stil & Ryan Stephens hatten am 25.12.2015 in der OsnabrückHalle ein neues Festival ins Leben gerufen (Nacht |Hell berichtete, siehe Interview). Ganz stilecht könnte ich jetzt behaupten, wer nicht da war und es selbst erlebt hat, hat Pech gehabt. Dann wäre der Review hier zu Ende. Ich lasse mir es aber nicht nehmen, ein wenig aus dem Nähkästchen zu plaudern:

Die OsnabrückHalle hat sich gemacht, modern und zeitgemäß im Design. Bei mir war es ja auch schon ein paar Tage her, dass ich die Stadthalle von innen gesehen habe, 1998 beim Abschlussball der Tanzschule Hull.

Mit einer Bacardi-Cola als Begrüßungsdrink ging es die Treppen hoch in die große Halle. Hier spielte Luna Tom das Warm-Up, gefolgt von dem Musiker-Duo Stil & Bense, mit riesigen Projektionen im Hintergrund. Im Foyer wurden Merchandiseartikel angeboten, dort traf ich auf einen leicht angespannten Ryan, als Veranstalter eines Erstevents dieser Größenordnung verständlich.IMG_7181

Auf der zweiten Stage kam mit Louis Dinkgrefe hinter den Decks Dr. Vogel-Stimmung auf. Dansir stand auch endlich mal wieder an den Reglern. Eingezäunt von glitzernden Primeln vor dem DJ-Pult.

Insgesamt verlief sich die Masse aufgrund der doch recht großen Fläche. Nach und nach trudelten die Gäste nach dem Verzehr ihrer Weihnachtsgans ein.

Zur Primetime machten die Jungs von andhim ihre Faxen auf der großen Bühne und das ganze drei Stunden lang. Viele Leute hielten sich an das Motto und das Smartphone wurde auch mal in der Tasche gelassen, um die Musik im Hier & Jetzt zu erleben. Mission geglückt!

Das Geburtstagskind Sascha Braemer feierte vor seinem Set mit seiner Crew und freute sich über eine eigens designte Torte. Er nahm sich viel Zeit für den Meet & Greet-Gewinner, der das Treffen auf ebay zu Gunsten der Kinderkrebshilfe ersteigert  hatte.

Mittlerweile spielte Dirty Doering auf dem kleineren Floor. Es herrschte eine ausgelassene Clubstimmung und man vergaß, dass man sich in der sonst eher cleanen Stadthalle befand. Hier war auch der Treff der Berliner. IMG_7202Als Sascha Braemer den Katermukke-Mann in Aktion sah, entschied er sich spontan, sein Set hierhin zu verlegen.

Die letzten Stunden waren hier also in den Händen von What I Play, während nebenan auf der großen Bühne die Osnabrücker-Homies Tom Stil b2b Christopher Noble und Ryan Stephens mit den Leuten feierten.

Man munkelt, dass die Afterhour im Dr. Vogel stattgefunden hat, ganz OFFLINE versteht sich.

Sonnenfrau

Interview OFFLINE: https://nachthellde.wordpress.com/2015/12/18/lasst-uns-offline-feiern-tom-stil-und-ryan-stephens-ueber-ihr-neues-festivalformat/

Bildergalerie: https://www.flickr.com/photos/97588792@N03/albums/72157662868644015

 

Kühles Strandfieber Festival mit wärmenden Klängen

16 Mai

p5141910Es ist kurz vor 19 Uhr am Donnerstag, 14.05.2015 (Christi Himmelfahrt) als Tocadisco zusammen mit seiner Frau aus Brasilien die DJ-Kanzel emporklettert. Belohnt wird er mit einem phänomenalen Blick über die tausenden Köpfe auf der Waldbühne in Goldenstedt. Viele Mädels haben sich ganz festivallike mit Blumenkränzen geschmückt, einige Jungs toben zu den letzten Klängen der Housedestroyer, die im wahrsten Sinne des Wortes den Floor auseinandergenommen haben. Ein paar Minuten vorher hatte uns Roman Böer aka Tocadisco Rede und Antwort gestanden:

Wir erinnern uns an alte Zeiten. Bereits 2003 wurde Tocadisco durch seinen fulminanten Hit „Nobody Likes The Records That I Play“, an die Spitze katapultiert, damals noch auf Superstar Recordings veröffentlicht. Roman berichtet, dass Jan Meiners von den Housedestroyern ihn zum Strandfieber Festival geholt hat. Jan kennt er von Tocacabana-Events in der Nähe. Früher hat er oft in Südamerika gespielt und ist von Deutschland aus geflogen, jetzt ist es umgekehrt. Er schwärmt von Brasilien, dem schönen Wetter und seinem entspannten Leben dort. Gestern hat Tocadisco in seiner Heimat Mönchengladbach in der „Nacht“ gespielt. Insgesamt bleibt er fünf Tage in Deutschland. Morgen macht er einen kurzen Abstecher zu seiner Ma, dann geht´s von Frankfurt zurück nach Brasilien. Am Samstag steht er bereits im Audio Club in Sao Paulo. Als wir uns nach seinen musikalischen Plänen erkundigen, verrät Roman, dass bald eine neue Nummer auf WePLAY kommt und es in letzter Zeit viele Tocadisco-Remixe gab. „Jetzt freue ich mich auf mein Set und das gemischte Publikum hier“, so seine Worte zum Abschluss.

Schade eigentlich, dass Tocadisco die Sonne Brasiliens nicht mit nach Goldenstedt bringen konnte. Bei einer Höchsttemperatur von 16 Grad war es durchgehend bewölkt, dafür blieb es trocken.

DSC_0270Zur Mittagszeit hatten wir bereits lässige Stunden auf dem Lausbuben-Floor verbracht, dort wo soundmäßig unser Herz schlägt. Wie letztes Jahr lag die Bühne der Osnabrücker Veranstalter eingebettet im Wald. Die Artists spielten vor einer wahnsinnigen Kulisse. Nach seinem Set schnappten wir uns Rich vom Dorf , der uns erklärte, wie es zu „Tächno“ gekommen ist, seiner Organisation für Parties, Musik und Booking:

Vor 18 Jahren hat der gebürtige Richard den Film Sonnenallee im Kino geschaut. Davon schwärmt er noch heute. Bei einer Szene kritzelt der Hauptdarsteller die Worte „Rock & Pop“ auf sein Unterhemd. Das machte Richard mit dem Wort „Tächno“ nach und schrieb es so, wie seine Mutter Techno aussprach. Das Label gibt es jetzt knapp zwei Jahre. Gestern hat Rich vom Dorf  im Uebel & Gefährlich aufgelegt und sich direkt danach in den Zug gesetzt, um hier pünktlich auf der Matte zu stehen. Goldenstedt kannte er vorher noch nicht. Am Lausbuben-Floor gefallen ihm besonders die verrückten Typen, die zur Musik abgehen, wie derjenige, der den ganzen Tag mit einem Froschschirm tanzt. Richard bedauert, nicht mehr lange bleiben zu können, sein Zug zurück nach Hamburg fährt gleich, denn die Nacht ohne Schlaf war lang. 

Ohne Panik, dafür aber mit einer smoothen Gesangseinlage, machten die Jungs von Panik Pop weiter, die bereits letzten Samstag für die Lausbuben gespielt hatten, gefolgt von Mirco Niemeier (Kiddaz.FM) aus Berlin und Talul aus Dresden.

Für uns war es an der Zeit, den dritten und letzten Floor auf dem Strandfieber Festival zu erkundigen, den es in dieser Form im letzten Jahr noch nicht gab. Überhaupt war das Gelände vergrößert. Vorbei ging es an dem reichhaltigen kulinarischen Angebot. Eyecatcher war der mobile Schabernack-Wagen mit Glitzer, Seifenblasen und mehr.

p5141934An der Strandbühne angekommen erhaschten wir einen Blick auf den Hartensbergsee. Die Düsseldorfer Rafael und Mikio von Plastik Funk hatten gerade die Massen gerockt, als um 20 Uhr Anie von den 2Elements in Startposition ging. Leider fiel ihre bessere Hälfte July an diesem Tag aus. Was dann passierte muss man selbst gesehen haben: Die zierliche Blondine lieferte eine Show ab, die ihresgleichen sucht. Das war kein reines DJ-Set, sondern eine Performance! Von Anfang an forderte sie das Publikum zum Mitmachen auf: „Put Your Fucking Hands Up!“. Hielt dabei eine überdimensionale Hand hoch, riss selbst ständig die Arme in die Höhe und kletterte zu ihren Fans an die Absperrung, um mit ihnen zu feiern und anschließend einen riesigen Ball in der Menge verschwinden zu lassen.

Wir wollten nun die restliche Nacht, die länger ging als geplant, in unserer Homebase ausklingen lassen. Das Berliner Duo von den Pornbugs spielte in gewohnter Bondage-Marnier und fesselte die Leute an den Floor. Die Lausbuben Dansir und Louis Dinkgrefe gaben sich den langen Schluss. Mirco Niemeier hatte noch nicht genug und schien so geflasht, dass er als Dritter im Bunde seinen Teil dazumischte.

Und so war auch fast die nächtliche Kälte vergessen. Aber nur fast, denn es waren gefühlte eisige 8 Grad. Da half nur noch Tanzen, aber es gab auch keinen Grund rumzustehen, das Strandfieber hatte uns alle gepackt.

Sonnenfrau

Bildergalerie:

Teil 1 by Sonnenfrau: https://www.flickr.com/photos/97588792@N03/sets/72157652873737735

Teil 2 by Frank Schürmann: https://www.flickr.com/photos/97588792@N03/sets/72157652495370329

Videos:

Housedestroyer: https://youtu.be/yQNKGWGnBog

Anie, 2Elements: https://youtu.be/YUR3hl1Zhl8



 

Lausbuben-Feeling am Badestrand vom Alfsee

11 Mai

Glückliche Gesichter strahlen einem entgegen, alle tanzen zu den letzten Melodien an diesem Maiabend. Die kühle Brise des Alfsees streift über die Massen. Die Knalltüten aka Dansir und RICD spielen „Recognize“ – SoKooL feat. Mr. Schug und es liegt etwas in der Luft was man festhalten möchte, es macht glücklich, spricht alle Sprachen und verbindet uns miteinander – die Liebe zur Musik der Lausbuben. Alle Arbeiten, alle Mühen der letzten Wochen hatten sich gelohnt, für diesen einzigartigen Moment!

Im letzten Jahr musste der Veranstalter Daniel Bruns das Open Air zähneknirschend canceln, das Wetter hatte den Lausbuben einen fetten Strich durch die Rechnung gemacht. Mit mehr Vorbereitungszeit und Abklappern aller Eventualitäten startete am Sonnabend, 09. Mai 2015 um 11 Uhr, das Event am Badestrand vom Alfsee im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen. Warum eigentlich „ALF“-See? Diese Frage stellte ich mir schon als Kind, dachte ich mir doch, dass der ALF hier wohnt. (Anmerkung für die jüngere Generation: Ein haariger Außerirdischer, Kult-Sendung in den 80ern). Bis heute wurde ALF hier allerdings nie gesichtet.

Schon im Vorfeld berichtete der Veranstalter ausführlich über die Gegebenheiten vor Ort, postete Bilder vom Aufbau und der Wetterlage. Anreisemöglichkeiten mit dem Bus wurden in Zusammenarbeit mit dem INSIDER Osnabrück (Monats- & Szenezeitung) organisiert. Eine der Besonderheiten der Lausbuben ist, dass sie mit ihren Infos nicht hinter dem Berg halten, sondern den Leuten das Gefühl geben, ein Teil vom Ganzen zu sein.

Nachdem wir uns am Eingang in der langen Schlange durch den eingezäunten Bereich gekämpft hatten, fing der lockere Teil des Tages an. Eine relaxte Stimmung strömte mir entgegen. Die Leute hatten es sich auf Decken gemütlich gemacht, mit einer überdimensionalen Zeltkuppel war der Dancefloor wetterfest und es standen reichlich Dixie-Toiletten zur Verfügung. Die Getränke- und Essensstände waren schnell umlagert.

Es war 14 Uhr und Sven Goder von den Pornbugs (Bondage Music) aus Berlin lieferte ein deepes, lockeres Set ab. Dennis Meyer und die Osnabrücker Residents Louis Dinkgrefe und Frank Kruse hatten schon gespielt und einen der Headliner Panik Pop live hatten wir bereits verpasst.

Das komplette Areal war umzäunt, der Betrieb der Wasserski-Anlage ging weiter und die Zäune reichten bis ins Wasser, damit keiner aus Versehen baden ging.

Niconé – uns noch besser bekannt als Lexy von Lexy & K-Paul – machte einen kurzen Abstecher zum Alfsee, bevor es für den Wahl-Berliner weiter nach London ging. Als Niconé hat er sich bereits seit geraumer Zeit eine zweite musikalische Identität zugelegt. Sein ruhiges, melodisches Set fügte sich perfekt in die idyllische Lage ein. Highlight war „Caje“, sein gemeinsamer Hit mit Sascha Braemer.

Die Jungs von AKA AKA hatten auch wieder den Thalstroem mit im Gepäck. Das ist der Mann, der die Trompete zum Besten gibt. Wie auch auf dem ersten Lausbuben Open Air in Damme hatte sich die Kombi bewährt. Für die Truppe ging es dann noch weiter nach Paris. Nachmittags Alfsee, abends Eiffelturm, das kann man machen!

Tausende Hände flogen in die Luft! Wenn es regnete, dann war´s eindeutig Konfetti. Lausbuben-Fans mit glitzernden Gesichtern und Löwenzahn-Kränzen auf dem Kopf hielten Schilder hoch, wie „Böööh!! Geiler Track“ oder „Bitte nicht schubsen, ich habe einen Joghurt im Rucksack, danke.“

Für ein Stündchen ging´s dann weiter mit David K. und Tom B. (Dusted Decks, Leipzig). Einziges Manko war, dass die Artists jeweils nur eine Playtime von einer Stunde hatten. Da hieß es, diese kurze Zeit komprimiert zu füllen.

Dafür gab es im Anschluss gleich zwei Stündchen mit Stil vor Talent-Künstlern: Erst der junge, begabte KlangKuenstler live, gefolgt von einem DJ-Set von Teenage Mutants.

Die entspannte Atmosphäre hielt über den Abend. Der Rettungsdienst hatte kaum etwas zu tun und die Securitys nahmen ihren Job ernst, ließen aber auch mal Fünfe gerade. Als zwei Mädels kurz vor der Absperrung tanzten oder jemand voller Tanzfreude auf die Box sprang, war das kein Drama.

Um 20 Uhr verströmte Schlepp Geist einen Hauch Fusion-Festival-Spirit mit seinem Live-Set.

Als Veranstalter Daniel Bruns aka Dansir zusammen mit RICD das Knalltüten-Schluss-Gespann bildete, hatten sich alle auf der Tanzfläche zusammengefunden. Mit Oliver Koletzkis „Mückenschwarm“ beendeten sie das Open Air, ganz im Einklang mit der Natur.

Sonnenfrau

Weiter geht´s für die Lausbuben Komplizen am Samstag, 11. Juli mit dem Lachenden Hans Open Air @ Waldfrieden. https://www.facebook.com/events/794060680664110/

Bildergalerie: https://www.flickr.com/photos/97588792@N03/sets/72157652645740055

Videos:

Niconé: https://youtu.be/pah5493cbco

KlangKuenstler live: https://youtu.be/mPAiWWIDuhA

Knalltüten: http://youtu.be/cWMBHHq8HFE


 

Déjà-vu mit Oliver Koletzki im Dr. Vogel

9 Feb

OLYMPUS DIGITAL CAMERAKuckuck, Koletzki war wieder im Dr. Vogel; fast so, als ob er nie weg war. Wie ein Déjà-vu, dass sich äußert, eine neue Situation schon einmal erlebt, gesehen, aber nicht geträumt zu haben. Tatsächlich war es auf den Tag genau fast ein Jahr her. (Nacht | Hell berichtete).

Anfangs begrüßte Sound-Boutique-Veranstalter Ryan Stephens die Neuankömmlinge persönlich im Eingangsbereich. War denn schon Ossensamstag? Es gab Aufkleber, Lutscher und Kondome. Die Türsteher zogen die Über-21-Regel in dieser Nacht streng durch.

Spontan eröffnete Lausbube Louis Dinkgrefe den Abend (Samstag, 07.02.2015). Nach dem exzessiven Showcase im Stereo am Freitag hatten allesamt einen Kater aus Bielefeld mitgebracht. Wie man es in Osnabrück gewohnt ist, starteten auch die Gäste spät, blieben dafür um so länger.

Um 1.30 Uhr tauchte der zweite Lausbube Dansir pünktlich hinter den Decks auf und stieg mit ein paar All-Time-Classics ein. Der regelmäßige Vogel-Gänger weiß, wovon die Rede ist.

Für Globetrotter Ryan war es sichtlich ein schönes Gefühl, mal wieder in der Wahlheimat die „Knöpfe zu drücken“. Ansonsten jettet er als Tourmanager von Robin Schulz von Gig zu Gig. Der Knoten, bzw. die Absperrung war gelöst, als die Clique aus Ostwestfalen zusammen mit ihrem Kumpel fröhlich feierten. Spätestens jetzt war das „Warn-Schild“ hinterm DJ-Pult ad acta gelegt.

Um 4 Uhr trudelte Oliver Koletzki aus Braunschweig ein. Der Stil vor Talent-Kopf hatte zuvor im Brain Klub aufgelegt. Man merkte, dass er bereits aufgewärmt war, er konnte es kaum erwarten loszulegen und gönnte sich keine Verschnaufpause.

Mit seinem neuen Tattoo – einer Feder – fühlte Oliver sich gleich dem „Federvieh“ dazugehörig und hat mehr denn je mit dem Vogel-Publikum interagiert.

Zu dieser Uhrzeit war kein Platz für Tracks aus seinem Album „I am OK“. Für seine Verhältnisse spielte er recht hart, was durch das das neue FUNKTION ONE Soundsystem noch verstärkt wurde.

Herr Koletzki feierte noch weiter als Dansir wieder dran war, fand´s wohl spitze und zückte den Daumen für Laden und Leute.

Tom Stil bzw. TomTom, wie seine Freunden ihn nennen, kribbelte es noch in den Fingern, er kam von seinem Gig aus dem Green Mark und übernahm die letzten Stündchen.

Die Fortsetzung der SoundBoutique im Dr. Vogel gibt´s am Samstag, den 07.03.2015 mit Format: B (Formatik, Berlin), Louis Dinkgrefe (Lausbuben) und Murat Acar (Authentisch).

Sonnenfrau

Bildergalerie: https://www.flickr.com/photos/97588792@N03/sets/72157648388982763/

Videos:

Dansir: http://youtu.be/sA5xJhqheoI

Oliver Koletzki: http://youtu.be/n-u7ctJq76I

Biografie Knalltüten

27 Dez

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Dansir & RICD – zwei musikalische Knallköppe, die sich gefunden haben, ohne sich zu suchen. Wer sich in Beziehungsdingen auskennt, weiß, dass es genau so läuft. Was steckt hinter dem DJ-Projekt Knalltüten? Eine Tüte gebastelt aus einem gefalteten Blatt Papier, die durch einen heftigen Ruck ordentlich knallt oder etwa eine verrückte Person? Beides, denn die Jungs haben einen musikalischen Knall, aber es ist weit mehr als ein einfaches Bum Bum. Sondern eine Mischung aus Deep- und Techhouse, gepaart mit viel Harmonie und Gefühl, aus dem ein absolut tanzbarer „Lausbuben-Sound“ entsteht.

Der 34-jährige Veranstalter, DJ und Produzent Daniel Bruns (Dansir) aus Osnabrück hat RICD 2013 für ein Open Air auf dem Flugplatz in Damme gebucht. Dort hat RICD, mit bürgerlichem Namen Eric Deutsch, das erste Mal „Lausbuben-Luft“ geschnuppert. Weiter ging´s bei der Aftershowparty im Lachenden Hans. Spontan haben Dansir & RICD B2B gespielt, das Set glich einer Reise durch Spielformen von House bis Techno mit steigender Spannungskurve, Gänsehaut inklusive. Dabei wurde klar, dass sie keinen „an der Klatsche“ haben, sondern einfach harmonieren, ohne sich jemals zuvor abgestimmt zu haben.

Seitdem ist es für den 29-jährigen Eric eine Freude, von Leipzig nach Osnabrück zu kommen, er spürt, dass die Leute verstehen, was die Knalltüten musikalisch transportieren. Durch die gemeinsamen Gigs im Green Mark, Dr. Vogel, beim Strandfieberfestival in Goldenstedt usw. hat sich die eine oder andere Freundschaft entwickelt.

Soviel Gemeinsamkeiten gibt es für die Beiden, die im April Geburtstag haben, auf den ersten Blick nicht, spielen sie doch unterschiedliche Musik. Daniel wurde u.a. von Künstlern wie Sascha Braemer, Niconé, Dapayk und David Keno beeinflusst. Bei Eric waren es KANT, Claptone, Adriatique, Solomun und Teenage Mutants. Die Knalltüten-Kunst besteht darin, den unterschiedlichen Stuff zu verbinden, um 200% zu schaffen: Dansir knallt die Basslines raus und hebt das Level, dort setzt RICD an und verknüpft melodische Passagen. Zusammen bilden sie eine Synergie mit viel Spaß am Pult.

2015 planen die Knalltüten einen Track zu veröffentlichen und so energetisch und ausgelassen wie zuvor weiterzumachen. Der Bookingkontakt läuft über Dusted Decks und Lausbuben Komplizen.

Sonnenfrau

Musikalische Fesselspiele zum 3-jährigen Lausbuben Geburtstag – Interview mit den Pornbugs

22 Okt

OLYMPUS DIGITAL CAMERADie Lausbuben lassen sich nicht lumpen: Zu ihrem 3-jährigen Geburtstag am Samstag, 18.10.2014 hatten die Jungs direkt 50 Kilo Konfetti geordert, um jede Ecke des Clubs Dr. Vogel in Osnabrück für eine Nacht in eine bunte Konfettiwelt zu verwandeln. Davon hatten die Patienten auch noch lange etwas. Während Chefarzt Dansir (Daniel Bruns) hinter den Reglern seiner Praxis stand, nahm sich sein Kompagnon und fast noch Geburtstagskind Cico (Christopher Noble) Zeit für einen Termin im Sprechzimmer. Das Patientengespräch führte Nacht | Hell mit den Pornbugs (Sven Goder & Sven Czerwienski) direkt nach dem Set.

Hallo Sven & Sven, heute muss ich mir nur einen Namen merken. Umso komplizierter wird es euch auseinanderzuhalten. Könnt ihr mir helfen?

Sven Czerwienski: Ich bin zwar der Größere, aber trotzdem der Jüngere mit meinen 37. Mein DJ-Partner Sven ist ein Jahr älter und manchmal mehr der kreative Kopf. Ich bin eher der Strukturiertere, Organisiertere von uns beiden.

Ist es gewollt, dass man bei euren Künstlernamen zuerst an Pornos denkt?

Sven Czerwienski: Wir haben im Zeitraun 2001 bis 2006 unter unserem Projektnamen I.D.O.G.& Crypton angefangen Musik zu machen, da haben wir für diese Zeit den typisch toolig, technoiden Sound gespielt. Zu der Zeit war ich auch öfters auf Ibiza und habe dort die eine oder andere Inspiration bekommen und Sven vorgeschlagen, dass wir etwas groovigeres machen, was nicht mehr so technolastig ist.

Sven Goder: Den Pokerflatsound von Steve Bug & Co. haben wir damals schon ab und an mal gespielt. Als Sven immer öfters von seinen Ibiza-Eindrücken erzählte, wurde uns klar, lass uns was neues machen, der technoide Sound wurde uns eh langsam etwas zu straight und genau diese Entwicklung hatte uns zur damaligen Zeit Antrieb für „Neues“ gegeben!

Sven Czerwienski: Die Entwicklung hat uns gezeigt, dass wir Lust auf einen Sound haben, der mehr „Seele“ hat. Dann brauchten wir für unser neues Projekt einen anderen Namen. Wir hatten schon immer eine Affinität etwas Provokantes zu wählen, das bleibt bei den Leuten im Gedächtnis. Unser neues DJ-Projekt ist im selben Zeitraum entstanden wie unser Label. Der Name lässt sich etwas einfacher erklären, hinter Bondage-Music steckt die Idee, die Leute mit unserer Musik an den Floor zu fesseln, Pornbugs hat sich dann parallel daraus ergeben.

Ihr seid heute nicht aus Berlin gekommen, sondern aus Münster. Davor wart ihr auf dem ADE in Amsterdam. Wie waren die letzten Tage für euch?

Sven Czerwienski: Das war super, aber auch anstrengend. In Amsterdam waren wir bis jetzt noch nie, außer am Flughafen.

Sven Goder: Das war für uns das erste Label-Showcase in Amsterdam zusammen mit El Mundo, der gerade seine erste EP bei uns releast hat. Den haben wir jetzt zum zweiten Mal getroffen, ein super easy Typ, die Chemie stimmt einfach. Dann waren wir noch bei DIYNAMIC und haben NTFO & Karmon persönlich kennengelernt, die einen Remix auf der EP beigesteuert haben. Bisher kannten wir uns nur via Skype. Deren Remix von „The Message“ haben wir heute auch am Anfang gespielt, der ist gut abgegangen. Gestern waren wir im Conny Cramer in Münster. Wir sind ohne Erwartungen hin und haben dann über drei Stunden gespielt. Das war ein sehr ausschweifender Abend.

Euch kennt man ja schon hier in der Ecke. Ich erinnere mich an euer Set auf dem Lausbubenfloor beim Strandrauschfestival in Goldenstedt im Sommer und letztes Jahr Silvester hier im Dr. Vogel, leider ohne Sven (Goder). Wie ist der Kontakt zu den Lausbuben entstanden?

Sven Czerwienski: Vor zwei Jahren hat Airtime aka Beatamines mit Dansir (Daniel Bruns) „Dope is Dope“ bei uns veröffentlicht. Danach hat Daniel uns zu einem Lausbubenevent nach Osnabrück eingeladen, da haben wir mit Alle Farben gespielt und auch Christopher Noble (Cico) kennengelernt. Daraus ist dann eine Freundschaft gewachsen. Es macht immer viel Spaß, wenn wir hier sind, wir fühlen uns sehr wohl.

Sven Goder: Hinzukommt, dass es auch ein guter Austausch mit den Künstlern ist. Wir sind ja auch Veranstalter und holen die Lausbuben ab und an zu unserem Label-Showcase ins Ritter Butzke nach Berlin, der alle drei Monate stattfindet.

Heute wird zweimal Geburtstag gefeiert (3 Jahre Lausbuben & Christopher Nobles Geburtstag). Ihr seid heute mit Danny M zusammen die Headliner. Wie ist es zu dem Booking gekommen?

Sven Czerwienski: Das war eher ein Zufall, Cico hat gesehen, dass wir in Münster spielen, dann hat es sich angeboten, das miteinander zu verbinden.

Christopher Noble: Ja, als ich das gesehen habe, habe ich schnell reagiert. Den Danny M kenne ich aus London, der hat dort einen Plattenladen gehabt, indem ich früher öfters war. Den haben wir jetzt bereits zum fünften Mal rüber geholt.

Sven Czerwienski: Wir haben Danny gestern kennengelernt, er war Fan von unserem Label, hat fleißig bei uns geordert und war ganz überrascht, dass wir dahinterstecken.

Christopher Noble: Danny M ist gleich nach Daniel dran, während wir TamTam (Cico & Luna Tom) den Schluss spielen. Louis Dinkgrefe hat den Anfang gemacht.

Sven Czerwienski: Zu Louis möchte ich noch etwas sagen: Wir finden es super, dass ihr die junge Generation so fördert. Uns alle verbindet die Musik und Louis hat´s technisch echt drauf. Von dem wird noch was kommen!

Zum Thema „Hitgeballer“, das habt ihr ja heute gar nicht gemacht. Ich habe das Publikum gefragt, euer Sound wurde eher insidermäßig empfunden.

Sven Czerwienski: Unser Sound ist geprägt durch Berlin, da spielen wir aber noch viel langsamer.

Sven Goder: Heute haben wir uns vom Tempo angepasst, ansonsten spielen wir noch viel deeper und flächiger.

Sven Czerwienski: Wir sind nicht unbedingt die DJs, die einen Hit nacheinander spielen. Wir sind der Meinung, dass die Musik anders transportiert werden muss.

Bitte noch ein paar Worte zu eurer Labelarbeit.

Sven Czerwienski: Uns ist es wichtig, dass wir eine familiäre Atmosphäre haben und mit Acts zusammen arbeiten, denen es auch nicht nur um das reine Business geht. Deswegen passt es ja auch mit den Lausbuben so gut!

Sven Goder: Mit El Mundo haben wir noch einiges vor. Unsere nächste EP steht auch schon in den Startlöchern mit Markus Homm, danach kommt Mario Aureo, eine von NTFO & Karmon und Mihai Popoviciu ist auch geplant. Mihai Popoviciu wäre auch was für eine Labelparty nächstes Jahr im Dr. Vogel, an dem ist auch Cico schon interessiert

Womit verdient ihr ansonsten eure “Schrippen”?

Sven Goder: Wir sind bodenständig geblieben und gehen zudem einem ganz „normalen“ Job nach.

Sven Czerwienski: Ich bin gelernter Industriekaufmann und habe daher auch das notwenige kaufmännische Know-How, was auch beim Label hilft.

Sven Goder: Gut, dass Sven sich auskennt, wenn ich das mit den Zahlen gemacht hätte, wären wir nach dem zweiten Release schon pleite gewesen (Gelächter).

Ihr habt eure sichere Basis, die euch erlaubt, euch musikalisch auszutoben und müsst euch nicht verstellen.

Sven Goder: Das ist viel Wert, wir beide kennen uns mittlerweile auch schon 20 Jahre.

Sven Czerwienski: Wir verstellen uns nicht, das sind wir, manchmal wie ein altes Ehepaar.

Sonnenfrau

Bildergalerie: https://www.flickr.com/photos/97588792@N03/sets/72157648455479088/

Video

Pornbugs: http://youtu.be/BUeOl1exefo